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Klatsche für SCP-Reserve

Alexander Heflik

Münster - So viel steht schon einmal fest: Langweilig wird es mit der Reserve des SC Preußen Münster nicht werden. Hoch und runter, gut und schlecht, Sieg und Niederlage. Nach dem 0:4 (0:3) beim FC Gütersloh 2000 kassierte die Elf von Trainer Cihan Tasdelen die zweite Niederlage ohne Torerfolg (0:3 gegen Rhynern) in der Westfalenliga. In den Wochen zuvor hatte die SCP-Zweite noch mit drei Siegen in Serie für positive Akzente gesorgt. „Daran wird man sich bei einer so jungen Mannschaft wohl gewöhnen müssen. Das wird wohl unser Problem in dieser Saison sein, dass uns die Konstanz fehlt.“

Es lief nicht viel zusammen für die Preußen unter den Augen von Roger Schmidt. Der Preußen-Trainer der Regionalliga-Erstvertretung hatte mit Timo Scherping, Tino Möllering und Ivica Ivicevic gleich drei Akteure in die Reserve entsandt, um dort Spielpraxis zu sammeln. Allerdings passte sich auch das Trio aus dem Regionalliga-Kader der schwachen Gesamtvorstellung der Adlerträger an.

Schon vor der Pause war die Partie entschieden. Güterloh machte viel Druck über die Flügel, Münster hatte nichts entgegenzusetzen. So fielen die Treffer (24., 28. und 35.) fast zwangsläufig. Die Antwort der Gäste aus Münster blieb aus. Tasdelen: „Wir hatten zu wenig Spielanteile, haben die Zweikämpfe nicht angenommen und selten gewonnen, viel Fehlpässe gespielt. Gütersloh hat uns über die Flügelpositionen deshalb auch auseinandergenommen.“

Chancen hatten die Preußen auch nicht, und so fiel vielmehr in der 81. Minute noch der vierte Treffer für die in den Wochen zuvor noch wankelmütigen Hausherren aus Gütersloh. „Da haben wir einen schlafenden Riesen geweckt. Von Gütersloh wird man noch einiges hören in dieser Saison“, sagt Cihan Tasdelen.

Münster: Schulze-Marmeling - Nas, Mümken, Quabeck, Ivicevic - Scherping (85. Jeyenthira), Melzer, Wensing, Möllering - Houseini (46. Kilabaz), Demir (60. Kücükosman).

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