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Ahlener SG

Kopf soll nach einer Woche Pause frei sein

André Fischer

Ahlen. Diese Niederlage hatten sie nicht auf der Rechnung: Enttäuscht kehrten die Zweitliga-Handballer der ASG am Samstagnacht zusammen mit ihren mitgereisten Fans aus Aurich heim, wohl wissend, dass sie sich diese Reise nach Ostfriesland hätten sparen können. Acht Tore machten bei der 24:32-Niederlage den Unterschied. Die zweithöchste Niederlage in dieser Saison, und das bei einem Team, das vor der Begegnung mit dem Rücken zur Wand stand. Nicht von ungefähr war Trainer Diethard von Boenigk nach den 60 Minuten rat- und sogar sprachlos. Er ließ auch nur bedingt die miesen personellen Voraussetzungen als Entschuldigung gelten, „schließlich kennen wir diese Probleme und haben auch in Dessau und Anderten unter diesen Bedingungen gespielt“. Mit der Ausnahme, dass die Jungs in diesen Spielen in den letzten Minuten nochmals den Schalter umlegen konnten. Diesmal warteten von Boenigk, „Co“ Frank Wolters und Co. darauf vergebens.

Routinier Tobias Skerka und Jan Peveling im Tor, die beide annähernd an ihre Normalform herankamen, konnten das Spiel allein nicht für die ASG zum Positiven wenden. Ärgerlich für den Coach allemal, denn mit einem weiteren Erfolg hätten sich die Rot-Weißen in der Verfolgergruppe weiter festsetzen können. Zwar bleiben die Wersestädter auf Rang vier, aber Burgdorf und Schwerin haben derzeit noch weniger Minuspunkte auf dem Konto, könnten in den kommenden spielfreien drei Wochen vorbeiziehen (die ASG spielt erst wieder am 26. Januar gegen Rostock).

Auch Nachbar Hamm hat bei einem Spiel weniger die Möglichkeit, zur heimischen Truppe an Punkten aufzuschließen, ein Sieg am morgigen Mittwoch gegen die HSG Varel vorausgesetzt.

Um den Kopf wieder frei zu bekommen, gönnt Trainer von Boenigk seinen Jungs eine ganze Woche Urlaub, ehe am 14. Januar wieder trainiert wird. Bis dahin werden die Wunden geleckt.

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