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Nachfolge

Köster folgt auf Unland beim Städtepartnerschaftsverein Ibbenbüren

Claus Kossag

Ibbenbüren Der Städtepartnerschaftsverein Ibbenbüren hat einen neuen Vorsitzenden. Alfons Köster, bislang stellvertretender Vorsitzender, löste Heinz Unland ab. Unland, seit der Gründung des Vereins 2001 an der Spitze, kandidierte nicht mehr. Es sei an der Zeit, so Unland, den Vorsitz in jüngere Hände zu legen. Das erfolge in dem Bewusstsein, ein gut aufgestelltes Haus zu übergeben. Die Neubesetzungen im Vorstand erfolgten allesamt auf Vorschlag der amtierenden Führungsmannschaft.

Die Wahlen standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Städtepartnerschaftsvereins vor 31 stimmberechtigten Mitgliedern am Dienstagabend im Gasthof Kunze. Nachdem geheime Abstimmung beantragt worden war, gab es zunächst leichte Irritationen bei der Anzahl der Stimmzettel. So wurde Alfons Köster mit 22 Stimmen bei sieben Nein-Stimmen und drei Enthaltungen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Neuer Stellvertreter ist Norbert Ortgies (29 Stimmen, zwei Enthaltungen). Für den neuen Geschäftsführer Karl-Heinz Klausmeyer, Nachfolger von Brigitte Striehn, votierten 29 Mitglieder, zwei enthielten sich, zwei stimmten dagegen. Das Amt von Heinrich Langfeld als Schatzmeister, der ebenfalls nicht mehr kandidierte, ging einstimmig an Reinhold Berg. Ebenso einmütig wurden Ernst Fübbeker und Reinhard Rolf als Kassenprüfer gewählt.

Alfons Köster dankte dem scheidenden Vorsitzenden Heinz Unland. Er habe seit der Gründung den Verein zehn Jahre lang geleitet und verdiente Anerkennung unter anderem durch die Ehrenbürgerschaft in Ibbenbürens Partnerstädten Prievidza und Dessau-Roßlau erhalten. Die Mitglieder lud der neue Vorsitzende ein, sich aktiv an der Arbeit des Vereins zu beteiligen, „auch die, die mich nicht gewählt haben“.

Einmütig fielen die Voten für Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2010 und die Etatplanung 2011 aus. Schatzmeister Heinrich Langfeld hatte von einem Minus im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von rund 4450 Euro berichtet. Zu Buche stand zum Jahresende noch ein Kassenplus von gut 29000 Euro. Heinz Unland fügte hinzu, 2010 habe man auf den städtischen Zuschuss verzichtet. In diesem Jahr seien aber Zuwendungen nötig, um wieder zu einer ausgeglichen Bilanz zu kommen.

Und so führte Schatzmeister Heinrich Langfeld in seiner Etatplanung 2011 auch einen städtischen Zuschuss von 8100 Euro an. Kopfschütteln übrigens in diesem Moment bei Vereinsmitgliedern der SPD. Heinz Unland indes bekräftigte, der bisherige Vorstand gehe davon aus, den städtischen Zuschuss zu benötigen. Es möge der Eindruck entstehen, es sei im Verein genügend Geld vorhanden, aber das könne sich Ende des Jahres 2011 ganz anders darstellen. Die Etatplanung 2011, mit Einrechnung eines Zuschusses der Stadt Ibbenbüren, wurde schließlich bei sechs Enthaltungen angenommen.

Der städtische Zuschuss dürfte aber angesichts der Haushaltslage möglicherweise noch für Gesprächsstoff sorgen.

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