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Kreisligist Laggenbeck patzt erneut

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Tecklenburger Land. Der SV Cheruskia Laggenbeck scheint auf der Zielgerade Richtung Gewinn der Herbstmeisterschaft ein wenig Nervenflattern zu bekommen. Am Sonntagnachmittag musste sich der Tabellenführer bei Schwarz-Weiß Esch deutlich mit 1:4 geschlagen geben, zugleich die zweite Pleite in Serie.

Verfolger Falke Saerbeck gewann gegen Aufsteiger GW Steinbeck mit 5:0 und verkürzte den Rückstand auf zwei Zähler. Auch Eintracht Mettingen macht weiter Boden gut, die Scholz-Elf siegte bei Arminia Ibbenbüren 2 ebenfalls mit 5:0.

Falke Saerbeck - GW Steinbeck 5:0 (0:0)

60 Minuten lang hielt die Defensive des Aufsteiger dem Druck der Falken stand, dann war der Bann gebrochen. Zwar hatte Steinbeck nach dem 0:1 durch Karsten Schlautmann (60.) noch Pech bei einem Lattentreffer, insgesamt waren die Gastgeber jedoch die weitaus reifere Elf. Entsprechend zufrieden zeigte sich Saerbecks Trainer Klaus Wiethölter: „Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir hätten schon in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen, nach dem 2:0 ist dann der Knoten geplatzt.“

Tore: 1:0 Schlautmann (60.), 2:0 O. Pottmeyer (70.), 3:0 Krahl (71.), 4:0 O. Pottmeyer (82.), 5:0 Erber (88.).

Tippauswertung: Ganz gut gewürfelt, Henning!

Schwarz-Weiß Esch - Cher. Laggenbeck 4:1 (2:1)

Den besseren Start im Spitzenspiel erwischte der Gast aus Laggenbeck, Marc Fisse traf nach 15 Minuten zum 1:0. Esch zeigte sich wenig geschockt, schlug nach einer halben Stunde durch einen Doppelschlag von Stefan Brink und Sebastian Meyer zurück und drehte die Partie. „Nach dem 2:1 waren wir dann deutlich überlegen und haben das sehr souverän gelöst“, freute sich SWE-Coach Andreas Fremann. Markus Grewe legte zum 3:1 nach, Wladi Kratz markierte den 4:1-Endstand (64.). Beide Mannschaften mussten die Partie mit zehn Akteuren beenden, je ein Akteur sah die Gelb-Rote Karte. „Auch in der Höhe völlig verdient für uns“, resümierte Fremann.

Tore: 0:1 Fisse (15.), 1:1 Brink (30.), 2:1 Se. Meyer (33.), 3:1 Grewe (55.), 4:1 Kratz (64.).

Arminia Ibbenbüren 2 - Eintracht Mettingen 0:5 (0:1)

In den ersten 45 Minuten sah DJK-Coach Holger Althaus ein typisches 0:0-Spiel ohne große Höhepunkte. Ein einziges Mal war die Arminia-Defensive allerdings nicht auf dem Posten, Niclas Brinkschröder brachte Mettingen in der 36. Minute in Front. Kurz nach Wiederbeginn vergab Arminias Christian Krück dann die Riesenchance zum Ausgleich, fortan spielte nur noch der Gast. „Vor allem nach dem 0:2 haben wir uns aufgegeben, da war die Luft völlig raus“, ärgerte sich Holger Althaus. Die Scholz-Elf hatte nun leichtes Spiel, schraubte das Resultat mühelos nach oben. „Verdient, aber ein bißchen zu hoch“, lautete das Fazit des DJK-Trainers.

Tore: 0:1 Brinkschröder (36.), 0:2 Kenkel (57.), 0:3 Köhler (61.), 0:4 Krasniqi (64.), 0:5 Kölker (84.).

TuS Recke - SC Halen 2:2 (1:1)

Hoch her ging es gestern im Recker Fürstenberg-Stadion. Die Zuschauer sahen ein intensives Duell mit vielen Emotionen. Bereits nach 36 Sekunden ging Recke durch Tobias Westkamp in Front. Drei Minuten später verschoss Halen dann einen Foulelfmeter, in der 10. Minute verwandelte Dennis Scholko schließlich einen Strafstoß zum Ausgleich. Wiederum nur sechs Minuten darauf sah Halens Alexander Gert die Gelb-Rote Karte. In Überzahl gelang Dennis Wullkotte (48.) die erneute Führung für den TuS. „Danach hätten wir das 3:1 und 4:1 nachlegen müssen“, ärgerte sich Reckes Trainer Michael Stelthove ob einer Vielzahl vergebenen Möglichkeiten. Das Auslassen der Chancen rächte sich, erneut Dennis Scholko glich nach 78 Minuten zum 2:2-Endstand aus. In der 83. Minute sah auch Reckes Philipp Büchter noch die Ampelkarte.

Tore: 1:0 Westkamp (1.), 1:1 Scholko (10., Foulelfmeter), 2:1 Wullkotte (48.), 2:2 Scholko (78.).

Westfalia Westerkappeln - Stella Bevergern 1:1 (1:1)

Westerkappelns Trainer Jens Hollmann war nach dem Schlusspfiff ein wenig enttäuscht: „Das ist zu wenig für uns, es war ein Spiel auf ein Tor.“ Die Führung der Westfalia durch Sven Rieger beantwortete Bevergern postwenden mit dem Ausgleich durch Timo Reinert. Vor allem in den zweiten 45 Minuten sei Westerkappeln dann „absolut dominant“ (Hollmann) gewesen. Die besten Gelegenheiten vergab Patrick Buxhovi, gleich drei Mal rettete der Gästekeeper in höchster Not.

Tore: 1:0 Rieger (25.), 1:1 Reinert (35.).

Schwarz-Weiß Lienen - Preußen Lengerich 1:1 (1:1)

Die zahlreichen Besucher in Lienen sahen in der ersten Hälfte überlegene Gastgeber, die jedoch zu viele Chancen ausließen. „Unser Keeper hat einige Dinge richtig gut gehalten“, lobte Preußen-Trainer Kai Kapitza seine Nummer Eins. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Preußen dann, agierten jedoch im Spiel nach vorne zu umständlich. „Das waren wir dann besser, haben uns aber nichts Zwingendes herausgespielt“, resümierte Kapitza.

SV Dickenberg - VfL Ladbergen 1:1 (0:0)

In der Bewertung des Spiels waren sich sowohl Dickenbergs Trainer Ralf Krons als auch sein Gegenüber Karsten Ferlemann einig, „ein gerechtes Remis“. Die Ladberger waren nach 72 Minuten durch Malte Bauschulte in Führung gegangen, zogen sich danach allerdings viel zu weit zurück. „Da ist bei uns völlig der Faden gerissen“, haderte Ferlemann.Vier Minuten vor dem Ende glich David Sharp zum verdienten 1:1-Endstand aus. „Ich bin zufrieden, das war ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Ralf Krons nach Spielende.

Tore: 0:1 Bauschulte (72.), 1:1 Sharp (86.).

Brukteria Dreierwalde - SC Hörstel 3:1 (2:0)

Bereits nach fünf Minuten war das Derby praktisch entschieden, Dreierwalde führte nach Treffern von Alexander Ernst und Marc Vehr bereits mit 2:0. Hörstels Trainer Bruno Kitroschat war entsprechend sauer. „Wir haben überhaupt nicht dagegengehalten, das war ein total einseitiges Derby“, haderte er ob der Darbietung seiner Elf. Vor allem kämpferisch seien die Gastgeber deutlich überlegen gewesen, „so darf man sich im Derby nicht präsentieren“ (Kitroschat).

Tore: 1:0 Ernst (1.), 2:0 Vehr (5.), 3:0 Gunka (86.), 3:1 Hagemann (88.).

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