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Krippen aus Nudeln und Erdnüssen

wn

Mettingen. Holz, Watte, Stroh oder Knete, Nudeln, Lebkuchen, Kartoffeln oder Erdnüsse, Flaschen, Barbies oder sogar Pampers – eigentlich gab es nichts, was beim Bau der 32 Krippen nicht verwendet wurde. Und was die 120 Schüler der siebten Klassen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums daraus in nur drei Schulstunden gemacht haben, sei wirklich „ganz fantastisch“, wie Initiator Jörg Grabenmeier, Lehrer für katholische Religion, bei der Siegerehrung am Dienstagmorgen versicherte.

Der Jury, die aus mehreren Lehrern und zwei Oberstufenschülerinnen bestand, sei es sehr schwer gefallen, drei Exemplare auszuwählen, die die Schule während des Mettinger Krippenweges vertreten sollen, der am heutigen Donnerstag im Rahmen der Eröffnung des Weihnachtsmarktes an vielen Stationen des Tüöttendorfes beginnt. Wie in jedem Jahr hat sich die Fachschaft Religion auch für den Beginn der Adventszeit 2007 etwas Besonderes ausgedacht. „Im vergangenen Jahr haben die Fünftklässler unsere Fenster weihnachtlich gestaltet, jetzt durften die Mädchen und Jungen der siebten Klassen in Gruppen Krippen erstellen“, erklärt Grabenmeier. Die Gästeführerinnen Mechthild Frehe und Annette Nagelmann-Knuf, die auch den diesjährigen Mettinger Krippenweg organisieren, seien von der Idee des Gymnasiums, mit drei Krippen daran teilzunehmen, sehr angetan gewesen, erinnert er sich.

Die drei ausgewählten Krippen hätten die Jury besonders beeindruckt. So war das Grundmaterial der Krippe von Stefanie Hampel und Lea Schoenfeld zum großen Teil aus Einwegwindeln hergestellt, eine originelle Idee, so Grabenmeier.

Die Krippe von Anne Bruns, Julia Gausmann, Jennifer Kröner und Katharina Stehmann habe sich dadurch ausgezeichnet, dass das Geschehen in exotische Gefilde verlegt worden war. Die Krippe in Afrika konnte nicht mit Schafen und Eseln, dafür mit Affen in Bäumen und Zebras aufwarten.

Die dritte prämierte Krippe von Fiona Bovenschulte, Alina Ellerich, Katharina Weiß und Jenny Maygoub Zubeir sei im traditionellen Stil gehalten und zeichne sich durch ihre unwahrscheinliche Liebe zum Detail aus, betont Grabenmeier. So sei der Krippenstall in mühevoller Kleinarbeit aus Stroh geflochten.

Für alle Krippenbauer gab es ein KvG-Band mit einer süßen Kleinigkeit. Die drei ausgewählten Krippen werden ab dem heutigen Donnerstag bis zum 6. Januar in den Schaufenstern des Schuhladens an der Schultenwiese zu bewundern sein.

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