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Rot Weiss Ahlen

Kruphölter schwankt zwischen Frust und Zuversicht

Cedric Gebhardt

Ahlen - Andree Kruphölter rang nach dem Abpfiff mit sich. Seine Gemütslage war nicht ganz eindeutig. Emotional, so verriet der Trainer der A-Junioren RW Ahlens nach dem 0:0 gegen Schalke 04 am Mittwochabend, bewege es sich bei ihm „zwischen Frust und Zuversicht.“

Ernüchterung machte sich breit, weil die Rot-Weißen gegen biedere „Knappen“ durchaus die Möglichkeit hatten zu gewinnen, aber ihre Chancen nicht nutzten. Optimistisch blickt der RW-Trainer dennoch in die Zukunft, weil aus seiner Sicht bereits am Samstag im Heimspiel gegen Wattenscheid die Zeit gekommen ist, dass seine Elf für ihre aufopferungsvolle Spielweise belohnt wird. „Mit dieser Leistung und Einstellung müssen wir uns um nichts Sorgen machen“, stellte er klar. „Wir arbeiten daran, uns unser Glück zu erzwingen“, strich Kruphölter heraus.

Gegen die Königsblauen langte es noch nicht zum ersehnten Sieg, obwohl eine Vielzahl guter Gelegenheiten vorhanden war. Jeffrey Volkmer (12.) mit einem Kopfball, Luka Tankulic (22.) mit einem (zu laschen) Schuss und Sadam Mehovic (30.), der liegend aus kurzer Distanz verzog - ihnen allen fehlte die letzte Konsequenz. Die Gäste wiederum hatten im ersten Abschnitt gerade mal eine Möglichkeit durch Andreas Wiegel, der in der 39. Minute ans Außennetz schoss. Nach dem Wechsel häuften sich die Torraumszenen. Zunächst übernahm Schalke das Kommando, später diktierte wieder Rot-Weiß das Geschehen. Haarig wurde es in der 76. Minute, als die Gastgeber im Strafraum-Getümmel gleich viermal dem Führungstreffer nah waren, die Chancen von Luka Tankulic und Pascal Schmidt aber vereitelt wurden und Mike Schenk nur den Pfosten traf.

Das wiederum stimmt Andree Kruphölter zuversichtlich. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Ding wieder reingeht“, verspricht er im Hinblick auf das Heimspiel gegen Wattenscheid.

RW A: Kühn - Volkmer, Dahlhoff, Kurtovic, Blesz - Gorzon - Schmidt, Schnier, Mutlu (71. Schenk) - Tankulic, Mehovic (87. Jäschke)

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