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Ahlener SG

Lammers macht alles klar

Ahlen/Hamm - „ASG erobert die Maxipark-Arena“ titelte die „AZ“ im November des vergangenen Jahres nach dem überraschenden 30:28-Erfolg der Rot-Weißen beim ärgsten Rivalen. Gestern Abend setzten die Jungs von Trainer Jens Pfänder noch einen drauf...

André Fischer

Ahlen/Hamm - „ASG erobert die Maxipark-Arena“ titelte die „AZ“ im November des vergangenen Jahres nach dem überraschenden 30:28-Erfolg der Rot-Weißen beim ärgsten Rivalen. Am Dienstagabend setzten die Jungs von Trainer Jens Pfänder noch einen drauf, wiederholten nicht nur die Erfolgsgeschichte, sondern stehen nach dem 27:25 (16:11)-Sieg in der dritten Runde des DHB-Pokals. Zehn Sekunden vor dem Ende hämmerte Thomas Lammers das Leder beim Freiwurf mit voller Wucht in die Maschen des ASV Hamm, der geschlagen war.

Ein gutes Omen? Beim Blick auf das Schiedsrichter-Gespann funkelten zumindest die Augen der Gäste. Uwe Prang und Uwe Reichel standen schon im November 2008 in der Maxipark-Arena auf der Platte. Das Ergebnis ist bekannt. „Das muss doch gut gehen“, war auch Ahlens Manager Dietmar Kupfernagel frohen Mutes.

Und wie das gut ging, vor allem in der ersten Hälfte. Nach der Führung durch Thomas Lammers und dem unmittelbaren Ausgleich zum 1:1 von Lars Gudat sorgten Lammers, Rasmus Gersch und Mattes Rogowski mit ihren Treffern für ein 4:1. Ruhe brachte das nicht, ganz im Gegenteil, Hamm war nach vier Treffern in Folge wieder mitten im Spiel und führte plötzlich mit 5:4 und 6:5. Es folgte die beste Phase der Gäste, die in der Abwehr sicher wie lange nicht standen und im Angriff die Chancen nutzten. Über 11:7, 12:9 legten Rasmus Gersch und Co. bis zum Pausentee reichlich nach (16:11).

Der zweite Abschnitt sollte dann nochmals richtig spannend und dramatisch werden. Hamm meldete sich zurück, holte Tor um Tor auf und stand dicht vorm Ausgleich (19:20, 20:21, 25:26). Die Halle bebte, die Fans der Gastgeber hatten den ASV noch nicht abgeschrieben. Dann kam Lammers, der unmittelbar vor dem Ende den Ball in das Gehäuse von Martin Ziemer zimmerte. „Das war wie eine Befreiung“, gestand Lammers. Damit hat er sich uns seinen Teamkollegen die Verlängerung erspart.

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