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Airport-Park am FMO: Vermarktung läuft an

Landeplatz, Logistik und LED - Erster Kaufvertrag unterzeichnet

Oliver Hengst

Greven - Wo andere Vertreter der Branche mit Beamer und Powerpoint aufwarten, setzt Udo Schröer auf seine Ringbuchkladde mit handschriftlichen Notizen. In der hatte er alles festgehalten, was er für die Pressekonferenz zur Zukunft des Airportparkes wissen musste. Udo Schröer ist keine Lautsprecher, kein Luftikus. Keiner, der vorschnell Ansiedlungen verkündet, die noch gar nicht spruchreif sind. Er ist dieser Hinsicht vorsichtig, man könnte sagen konservativ. Wenn also dieser Udo Schröer, Geschäftsführer der Airportpark GmbH, vollmundig ankündigt, dass zahlreiche laufende Verhandlungen in konkrete Verkäufe münden werden, muss er sich sehr sicher sein.

Gründe für so viel Optimismus konnte er reichlich aufzählen. Wenige Stunden vor der groß aufgezogenen Pressekonferenz wurde der erste Kaufvertrag für eine Grundstück im Airportpark unterzeichnet. Schon bald sollen weitere folgen.

» Eine Investorengemeinschaft aus dem Saerbecker Albert Stegemann, der auch als Bauunternehmer tätig wird, Rolf Bunsiek, Helmut Lindemann, Michael Fliß und Antonius Brüning baut auf einem 6200 Quadratmeter großen Grundstück im Süden des Airportparkes einen Hangar nebst Sozialräumen. Diese mietet die ADAC-Luftrettung als Standort für den Rettungshubschrauber. Rund eine Millionen Euro nimmt das Quintett in die Hand, der Mietvertrag läuft mindestens bis 2018. Der Baustart soll in drei bis vier Wochen erfolgen, der Einzug zum Jahresende.

» In direkter Nachbarschaft könnte sich auf einer rund 3000 Quadratmeter großen Fläche eine Entwicklungsfirma für Autogasanlagen und Hybridmotoren ansiedeln. „Die wollen spätesten im kommenden Jahr an den Start gehen“, sagte Schröer zum Stand der Verhandlungen.

» » Ein Logistiker aus dem Bereich E-Commerce und Online-Versandhandel interessiert sich für ein 10 000 Quadratmeter großes Areal. Dieser nutzt bereits den FMO-Cargo-Bereich und ist auch an den Airports München und Berlin präsent. Lager, Konfektionierung sowie IT könnten demnächst von Greven aus abgewickelt werden. Ab Anfang 2012 soll gebaut werden.

» Wo das DVision-Center geplant war, möchte ein internationales Unternehmen seinen Verwaltungsbereich unterbringen. Gebraucht werden rund 3000 Quadratmeter Bürofläche. Statt diese im DVision-Center anzumieten, will das Unternehmen lieber selbst bauen.

» An die Stelle des eigentlich geplanten Kompetenzzentrums wird wohl ein aus zwei Baukörpern bestehendes Gesundheitszentrum treten. Dafür will eine Betreibergesellschaft rund 13 000 Quadratmeter Fläche kaufen. Die Pläne werden im Juni in der Gesellschafterversammlung des Airportparkes vorgestellt. Baustart: Anfang 2012.

» Die Westfalen-AG hat eine Grundstück reserviert, auf dem Tankstelle nebst Burger-King entstehen soll. Im Mai erfolgt eine Verkehrszählung, die Aufschlüsse über die Frequenz an der K1 liefern soll.

» „Es gibt Nachfrage für 1000 Quadratmeter Einzelhandel“, sagte Schröer zu einer Fläche im Herzen des Businessparks. Dort soll unter anderem ein Lebensmittemarkt unterkommen.

» Aktuell laufen laut Schröer auch Verhandlungen mit einem Interessenten, der ein 100-Betten-Hotel bauen will. Ein ähnliches Projekt könnte auch direkt am Flughafen angesiedelt werden. In zwei, drei Jahren werde man ein Hotel angesiedelt haben, entweder im Airportpark oder direkt am FMO, ist Schröer auch in dieser Hinsicht optimistisch.

» Direkt an der K1 möchte ein Unternehmen aus der LED-Branche seine Forschungsabteilung nebst Showroom und Verwaltung unterbringen.

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