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Rot Weiss Ahlen

Laustroer hat zum Abschied nur Notelf

Cedric Gebhardt

Ahlen - Die Enttäuschung ist noch immer spürbar. Vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen TuS Dornberg am Samstag ab 17 Uhr auf der Südenkampfbahn geht Rot-Weiß Ahlen 2 personell auf dem Zahnfleisch. Gerade mal elf wackere Mannen kann Uli Laustroer aufbieten. Ein Einsatz von Torwart Marcel Jäger als Feldspieler ist einmal mehr denkbar.

Auch auf die A-Junioren Robin Condemi und Ramiro Dobbertin muss zurückgegriffen werden, um überhaupt eine komplette Mannschaft aufs Feld schicken zu können. Allein dieser Umstand lässt zum Saison-Kehraus gegen den Tabellenfünften Dornberg nicht ganz viel Positives erahnen. Dennoch erklärt Uli Laustroer: „Ich möchte diese Serie mit einem Sieg abschließen.“ Zumal die 0:3-Pleite in Gütersloh am vergangenen Wochenende gesessen hat. „Da erwarte ich eine Wiedergutmachung“, unterstreicht Laustroer.

Als Tabellenzweiter mit Aufstiegschancen ist sein Team in die Winterpause gegangen, ehe aufgrund von massivem Verletzungspech der tiefe Fall ins Niemandsland der Westfalenliga erfolgte. Gerade mal 14 Zähler hat Rot-Weiß in der Rückrunde gesammelt. Dass drei weitere Punkte hinzukommen, erscheint mehr als fraglich. Trotzig betont Uli Laustroer aber nochmals: „Ich will diesen letzten Dreier holen.“ Schließlich möchte sich auch der RW-Trainer in seinem letzten Spiel auf der Kommandobrücke gebührend von den treuen Fans verabschieden.

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