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Leere Ränge am Berg Fidel

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-wis- Münster. Viertes Heimspiel, vierte Niederlage – daran mag sich der verwöhnte USC-Fan offenbar nicht gewöhnen. Und bleibt deshalb lieber zu Hause. Nur 600 Fans pilgerten gestern zur Pokalpartie gegen Schwerin an den Berg Fidel. Eine enttäuschende Kulisse.

Dabei können die Unabhängigen in dieser so schwierigen Zeit jedwede Unterstützung gebrauchen. Vor allem im letzten Spiel des Jahres am Sonntag gegen Alemannia Aachen. Die Gäste, Neuling im Oberhaus, reisen als Schlusslicht an. Sie haben – abgesehen von zwei lumpigen Sätzen – noch gar nichts gewonnen.

Und doch ist ihre Situation alles andere als entmutigend. Schließlich geht es der Konkurrenz im Keller kaum besser. Nachbar Aachens sind auch die Unabhängigen. Zwei Zähler sind sie dem Aufsteiger voraus. Ein Polster, dass man in einer Partie verspielen kann. „Ja, gegen Aachen müssen wir gewinnen“, sagte Coach Axel Büring gestern.

Es steht viel auf dem Spiel in diesem Spiel. Münster, gestern in der Annahme und im Zuspiel kaum erstligatauglich, braucht einen Sieg, um nicht noch tiefer im Morast zu versinken. Aber Münster hat auch Druck. Und noch mag niemand zu beurteilen, in wie weit die verunsicherte Mannschaft fähig ist, diesem standzuhalten in einer Partie, in der sie Favorit ist. Gestern ging bei den Unabhängigen viel zu oft die Angst um. Die Angst davor, einen Fehler zu machen. Was im Ergebnis zu ganzen Fehlerketten führte.

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