1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Leise und eindringlich

  6. >

Marit Larsen: „Spark“

Leise und eindringlich

wn

Wenn Marit Larsen die erste Strophe der Single „Coming Home“ anstimmt, hebt die Fantasie ab, lässt sich von den Winden über die Nordsee tragen und landet am Geirangerfjord oder einem anderen traumhaften Flecken Norwegens. Dort, in einer schneebedeckten Hütte, brennt wohlig warm der Kamin, und im CD-Player läuft „Spark“, das neue Werk der zartbestimmten Sängerin, die seit ihrer Erfolgs-Single „If A Song Could Get Me You“ unentwegt zu bitten scheint: Halt mich ganz doll fest und lass mich nicht mehr los!

Gerne, Marit, wenn du nur weiterhin so schön singst! Ob du dich in den Wald von Lorenskog setzt oder dir ein Appartement im dröhnenden New York mietest - vertone unsere vorweihnachtlichen Träume, und wir liegen dir ergeben zu Füßen! „Es war schön, ein bisschen isoliert zu sein“, resümiert Marit Larsen nach acht Monaten in der US-Metropole. Und tatsächlich: Leise Musikstückchen á la „Fine Line“, „That Day“ und „I Cant Love You Anymore“ klingen nach Einsamkeit, die von Zweisamkeit abgelöst wird. Das Talent der 28-Jährigen, die Klavier, Gitarre, Mandoline, Xylofon und exotische Instrumente wie die indische Tampura oder die russische Domra beherrscht, erweckt diese Gefühle.

„Spark“ ist offiziell ihr viertes, für den deutschen Markt aber erst ihr zweites Werk. Der Vorgänger war ein Sammelsurium ihrer in Norwegen frenetisch gefeierten Songs.

Startseite