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Rot Weiss Ahlen

Licht am Horizont

Ahlen/Osnabrück - Das Trainingslager ist Geschichte, die jüngsten drei Niederlagen in Lotte, gegen Bochum 2 und Wuppertal ebenfalls. RW schaut nach vorn, erst recht nach dem 2:1 (1:0)-Erfolg im gestrigen Test beim Drittligisten VfL Osnabrück...

André Fischer

Ahlen/Osnabrück - Das Trainingslager ist Geschichte, die jüngsten drei Niederlagen in Lotte, gegen Bochum 2 und Wuppertal ebenfalls. RW schaut nach vorn, erst recht nach dem 2:1 (1:0)-Erfolg im Test beim Drittligisten VfL Osnabrück. „Das war ordentlich“, zog Trainer Stefan Emmerling ein kurzes, aber treffendes Fazit vor 3000 Zuschauern.

Ein Ahlener hatte so richtig Spaß in den Backen: Darlington Omodiagbe. „Wir sind alle ein Stück VfL Osnabrück“, heißt es im Vereinslied der Lila-Weißen. RW-Abwehrmann „Omo“ war noch in der vergangenen Spielzeit Teil dieses „Kuchens“. Er genoss und genießt trotz seiner sportlichen Veränderung ein hohes Ansehen bei den Fans. Beispiele gefällig? Bei der Präsentation der Mannschaftsaufstellung spendeten die Osnabrücker Anhänger der neuen Ahlener Nummer vier tosenden Applaus. Auch nach seiner Auswechslung in der 70. Minuten gab es Beifall. „Omo“ haben sie in Osnabrück noch nicht vergessen. Kein Wunder, dass er nach der Partie zahlreiche Hände abklatschen musste.

Die heimischen Rot-Weißen zeigten nach drei Test-Pleiten in Folge ein anderes Gesicht. Nicht nur das, die Jungs von Trainer Emmerling kamen endlich wieder in den Genuss einer Führung. Und das bereits nach zehn Minuten. Darlington Omodiagbe stand nach einem Freistoß von Tom Moosmayer sträflich frei im VfL-Strafraum und nickte zum 1:0 ein. Das war dennoch der einzige Höhepunkt vor dem Wechsel, denn beide Mannschaften bemühten sich in der Folge zwar, agierten aber meist nur bis zum Strafraum gefällig.

Nach der Pause sorgten wieder die Gäste für den ersten Farbtupfer. Einen mustergültigen Konter schloss Mohammed Lartey zum 2:0 ab (57.). „Klasse herausgespielt“, lobte Emmerling. Kein Grund, das Ding abzuschreiben und sich in Sicherheit zu wiegen. Durch eine Unachtsamkeit in der Defensive wusste sich Rückkehrer Daniel Felgenhauer nach 64 Minuten gegen Dennis Schmidt nicht anders als mit einem Foul zu helfen. Die Folge: Strafstoß. Schmidt verwandelte selbst und verkürzte auf 1:2. Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg dennoch nicht. Im Gegenteil, der eingewechselte Lars Toborg hätte nach einer klasse Kombination über Christian Mikolajczak und Tom Moosmayer per Kopf zum 3:1 nachlegen müssen (73.).

RW Ahlen: Kirschstein - Felgenhauer, Omodiagbe (70. Kittner), Döring, Maul, Lartey (77. Blacha), Wiemann (65. Mikolajczak), Book (65. Vrancic), Moosmayer, Kumbela (65. Toborg), Reichwein (65. Bröker). Trainer: Emmerling

Tore: 0:1 Omodiagbe (10.), 0:2 Lartey (57.), 1:2 Schmidt (64.). Zuschauer: 3000

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