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Licht im Sprakeler Tunnel

Katrin Jünemann

Münster-Sprakel - Der Weg vom und zum Bahnsteig auf der Ostseite des Sprakeler Bahnhofs ist dunkel und unbeliebt. Viele fühlen sich dort nicht sicher.

Der Sprakeler CDU-Bezirksvertreter Karl-Heinz Beckmann hatte sich deshalb mit einem Mitarbeiter des Tiefbauamts vor Ort getroffen, um auszuloten, welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation es gibt.

Daraufhin hatte das Tiefbauamt zum einen vorgeschlagen, die vorhandene Beleuchtung im Tunnel gegen eine stärkere auszutauschen. Zudem schlägt das Tiefbauamt vor, eine Straßenlaterne auf dem Weg zur Unterführung zu versetzen sowie eine zusätzliche Straßenlaterne auf der Ostseite des Bahnhofs am Weg zum Bahnsteig aufzustellen. Kosten summa summarum: 5000 Euro. 1000 Euro, so das Tiefbauamt, würde es aus seinen Mitteln bereitstellen, den Rest müsste die Bezirksvertretung (BV) Nord übernehmen. Die BV beauftragte daraufhin den Leiter der Bezirksverwaltung, bezüglich der Kosten noch einmal nachzuhaken.

Allerdings sollte bereits im Vorfeld die Beleuchtung im Tunnel ausgetauscht werden. Das ist nach Angaben der Stadtwerke, die diese Aufgabe im Auftrag des Tiefbauamts übernommen haben, in dieser Woche passiert. Die alte 18-Watt-Beleuchtung wurde laut Tiefbauamt durch eine 58-Watt-Beleuchtung ersetzt und ist damit dreimal so hell wie die alte. Es gibt also Licht im Tunnel.

Das dürfte schon mal ein kleiner Fortschritt sein, in dieser dunklen Jahreszeit. Eine neue Straßenlaterne koste etwa 2000 Euro, teilte das Tiefbauamt auf WN-Anfrage mit. Und das Versetzen einer Laterne verursache auch Kosten, etwa wenn Kabel verlegt werden müssten. Die BV wird sich erneut mit dem Thema beschäftigen.

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