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Lichtfontänen und Partys

Raketen, Böller, Lichtfontänen – überall auf der Welt haben Menschen fröhlich das neue Jahr begrüßt. In Berlin feierten Hunderttausende auf der größten Silvesterparty Deutschlands. Für sie gab es um Mitternacht ein riesiges Feuerwerk...

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Raketen, Böller, Lichtfontänen – überall auf der Welt haben Menschen fröhlich das neue Jahr begrüßt. In Berlin feierten Hunderttausende auf der größten Silvesterparty Deutschlands. Für sie gab es um Mitternacht ein riesiges Feuerwerk. Richtig viele Leuchtkugeln und Raketen stiegen mit mehrfarbigen Sternen und langen goldenen Schweifen in die Luft. „Auf einer der größten Partys Europas zu sein, ist einfach toll“, sagte Theresa aus Stuttgart. Die Studentin war mit zwei Freundinnen in die Hauptstadt gekommen.

Noch größer war die Party in New York in den USA: Dort kamen mehr als eine Million Menschen zu einer Feier zusammen! Eine leuchtende „Zeitkugel“ mit Scheinwerfern und Spiegeln daran schwebte langsam herab. Sie erreichte den Boden um Punkt Mitternacht und soll – das ist neu in der amerikanischen Millionenstadt – das ganze Jahr über zu sehen sein. Für Stimmung sorgten in der klirrend kalten Nacht Popsänger und Hip-Hop-Musiker.

In Berlin und New York mussten die Leute tatsächlich ganz schön bibbern. Die Feiernden in der Stadt Sydney in Australien hatten es dagegen schön warm – dort ist gerade Sommer! Die Leute konnten also das tolle Feuerwerk bewundern, ohne nachher kleine Eiszapfen als Zehen zu haben.

Auch in vielen anderen Städten der Welt wurde tüchtig gefeiert – egal, ob es draußen eiskalt oder mollig warm war. Die letzten, die auf der Welt das neue Jahr begrüßten, waren die Menschen der Samoa-Inseln im Pazifik. Der Grund: Dort beginnt 2009 erst zwölf Stunden später als in Mitteleuropa.

Den Tag danach haben die meisten Menschen eher schläfrig und in aller Ruhe begonnen und erst nachmittags damit begonnen, die Spuren des Silvesterfeuerwerks von den Straßen zu entfernen. Denn diese Böller- und Raketenspuren sind die Schattenseite der rauschen Partys. Sie hinterlassen einen gewaltigen Müllberg und müssen mühsam von den Straßen gefegt werden.

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