1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Liga-Primus gastiert in Hopsten

  6. >

IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Liga-Primus gastiert in Hopsten

wn

-da/bm- Tecklenburger Land. Den Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga erwartet Westfalia Hopsten in der heimischen WestfaliArena. Der ungeschlagene Tabellenführer Vorwärts Wettringen gibt seine Visitenkarte am Sonntag um 15 Uhr bei der Mannschaft von Trainer Bernward Hage ab. Eine vom Papier her leichtere Aufgabe hat Bezirksliga-Konkurrent ISV am Sonntag um 15 Uhr beim abstiegsgefährdeten TuS Laer zu lösen. Preußen Lengerich hat um 15 Uhr Heimrecht gegen Arminia Ochtrup. Westfalia Hopsten -Vorwärts Wettringen

Chancenlos war die Westfalia im Hinspiel bei der 0:4-Niederlage in Wettringen. Wie so viele andere Mannschaften in dieser Saison: Vorwärts kassierte in der laufenden Spielzeit noch keine Niederlage. Grün-Weiß Rheine als Tabellenzweiter hat bereits neun Punkte Rückstand auf das Top-Team. Mit 48 Toren hat Vorwärts die meisten geschossen, mit zwölf Gegentreffern die wenigsten kassiert. Timo Berning ist der Top-Torschütze der Liga. Die Einschätzung von Westfalia-Trainer Bernward Hage kommt daher nicht von ungefähr: „Wettringen ist der absolute Liga-Primus.“

Gegen diese Über-Mannschaft will sich die Westfalia am Sonntag so lange wie möglich ordentlich verkaufen. Selbstbewusstsein haben die ersten beiden Spiele im neuen Jahr gegeben. Gegen Amelsbüren spielte Hopsten 2:2, in Ochtrup gewann die Westfalia in der vergangenen Woche gar 3:0. „Dadurch, dass wir in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause vier Punkte geholt haben, können wir immer noch alles selbst entscheiden“, ist Bernward Hage mit der Ausgangslage, die sich seine Mannschaft geschaffen hat, zufrieden – unabhängig vom Ausgang der Begegnung gegen den Tabellenführer.

In der vergangenen Woche verletzte sich mit Rainer Jaspers einer der wichtigsten Spieler der Westfalia – „unsere Lebensversicherung in der Bezirksliga“, wie Bernward Hage ihn nennt. Jaspers war zwar in der Woche wieder im Training, ob er allerdings gegen Wettringen schon wieder spielen kann, oder ob er noch für wichtigere Aufgaben geschont wird, das konnte Bernward Hage gestern noch nicht sagen. Auch der Einsatz von Thorsten Becker ist fraglich. Ansonsten aber ist die personelle Situation bei den Hopstenern deutlich besser als vor der Winterpause. „Kein Vergleich“, freut sich Bernward Hage auch über die Tatsache, dass Frank Otte in der vergangenen Woche wieder seinen ersten Kurzeinsatz nach langer Verletzung hatte.

Westfalia Hopsten: Grewe, Pruhs, Krühler, T. Becker (?), Heitkönig, Zünkler, Helmer, Kratz, S. Otte, F. Otte, Jaspers (?), Focks, Üffing, Klimke, Schulte, Kheite. TuS Laer -Ibbenbürener SV

„Wir haben es verpasst, einen großen Sprung nach vorne zu machen“, ist ISV-Trainer Bruno Graw auch eine knappe Woche nach der Heimniederlage gegen den FC Nordwalde noch ungehalten über die Leistung seiner Mannschaft im ersten Spiel nach der Winterpause. Da immer noch alles eng beieinander ist in der Bezirksliga-Tabelle, ist der Blick des Coaches aber nach wie vor nach oben gerichtet. Daher sollen gegen Laer auf jeden Fall drei Punkte her. „Man kann die Mannschaft schlagen, auch in Laer“, sagt Graw. Aber: „Das, was wir in der vergangenen Woche gezeigt haben, wird nicht ausreichen. Es muss auf jeden Fall besser werden.“

Damit es besser wird, setzte Bruno Graw am Montag ein zusätzliches Training an. Kein Straftraining, wie er betont, sondern ein „Regenerationstraining“. Im Anschluss an dieses Training gab es noch eine knappe halbe Stunde Einzel- und Mannschaftskritik. „Die Spieler konnten sich dazu äußern, und damit ist die Sache erledigt“, hofft Bruno Graw, dass die Maßnahme Erfolg zeitigt.

Aufsteiger TuS Laer verlor in der vergangenen Woche 1:2 beim Tabellenzweiten GW Rheine. Die Mannschaft zeige das typische Aufsteiger-Syndrom, sagt Bruno Graw. Erst gehe es furios los, dann folge eine längere Durststrecke. Den bislang letzten Saisonerfolg feierte der TuS Laer am 4. November mit dem 3:1 in Amelsbüren. Das Hinspiel in Ibbenbüren gewann die ISV deutlich mit 4:1.

Personell hat Bruno Graw kaum Probleme, er hat fast den gleichen Kader zur Verfügung wie in der vergangenen Woche. Es fehlt lediglich Philipp Bosse.

Ibbenbürener SV: Zerhusen, Schröer, G. Börgel, Wienke, Meyhöfer, Lürwer, L. Baar, Hoppe, Schrameyer, Drieschner, L. und K. Krasniqi, Haaseloop, Aradinaj, Kenkel. Preußen Lengerich -Arminia Ochtrup

Die Lage ist angespannt, aber nicht aussichtslos. Wenn Preußen Lengerich am Sonntag um 15 Uhr auf die Arminia aus Ochtrup im heimischen Preußen-Stadion trifft, dann machen Lengerichs Trainer Dietmar Schallenberg vor allem seine Spieler Sorgen, zumindest die, die nicht dabei sind. Gerade einmal 13 Spieler stehen Schallenberg am Sonntag zur Verfügung – zumindest wenn man Kushtrim Zeqiri mit einrechnet. Der Stürmer ist jedoch derzeit angeschlagen. Ob er voll einsatzfähig sein wird, ist noch fraglich. „Ich werde also auch wieder auf Spieler der A-Jugend oder der 2. Mannschaft angewiesen sein“, erklärt Schallenberg und fügt an: „So ist der Status quo und der wird in dieser Saison auch so bleiben. Wir arbeiten natürlich daran, dass uns das in der kommenden Saison nicht passiert.“

Doch das, was in der kommenden Spielzeit geschieht, ist erst einmal Zukunftsmusik. Derzeit gilt es die Rückrunde bestmöglich zu spielen, wenngleich Schallenberg ob der personellen Notlage einräumt: „Ich bin ganz froh, dass wir nicht in der Situation sind, auf die Punkte schauen zu müssen – hoffentlich zumindest.“ So ganz ist dem Thema Abstieg jedoch nicht zu entgehen, denn zumindest Ochtrup muss sich nach dem 0:3 gegen Hopsten wieder mit dem Thema Kreisliga beschäftigen. „Die sind jetzt wieder mittendrin, daher rechne ich mit einem sehr schweren, kampfbetonten Spiel“, wagt Schallenberg einen Blick in die Zukunft. Vor allem über die Außenbahnen ist Ochtrup durchaus in der Lage, Druck zu entwickeln: „Dort spielen zwei schnelle Leute“, weiß der Lengericher Trainer.

Preußen Lengerich:

Wißgott, Höwing, Lindemannn, Wiskert, Langetepe, Uluk, Homm, Schevemann, Sundermann, Maier, Hülsmeier, Zeqiri, Leonhard,

Startseite