1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Loveparade: Von der Spree an die Ruhr

  6. >

Loveparade 2008

Loveparade: Von der Spree an die Ruhr

wn

Dortmund – 19 Jahre nach ihrer Gründung in Berlin zieht die Loveparade an diesem Samstag bereits zum zweiten Mal durch das Ruhrgebiet. dpa dokumentiert die wichtigsten Stationen der bekannten Raver-Parade:

– 1989 gründet sie Techno-DJ Dr. Motte (Matthias Roeingh). Etwa 150 Technofans tanzen auf dem Kurfürstendamm unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“.

– 1994 tanzen bereits 120 000 Techno-Fans um 40 Trucks herum.

– 1996 kommen 750 000 Raver auf die Straße des 17. Juni im Tiergarten, nachdem der Kurfürstendamm zu eng geworden ist.

– 1999 lockt der Musik-Umzug eine Rekord-Besucherzahl: 1,5 Millionen.

– 2000 wird der Umzug exportiert: Nicht nur in Berlin, sondern auch in Wien, Tel Aviv und Leeds gibt es eine Loveparade.

– 2001: Nach einem Bundesverfassungsgerichts-Urteil ist sie keine politische Demonstration mehr, sondern eine kommerzielle Veranstaltung. Eine Million Besucher werden gezählt.

– 2002 gibt es einen Besuchereinbruch – nur noch etwa 700 000 kommen.

– 2004 und 2005 fällt die Parade mangels Sponsoren aus.

– 2006 feiert die Loveparade ein Comeback mit neuem Veranstalter. Unter dem Motto „The Love Is Back“ tanzen nach Veranstalterangaben bis zu 1,2 Millionen Menschen. Die Polizei schätzt nur etwa 500 000.

– 2007 wird das Ruhrgebiet für fünf Jahre zum Austragungsort. Polizei und Veranstalter geben zur ersten Parade in der Region gemeinsam eine Besucherzahl bekannt. Unter dem Motto „Love Is Everywhere“ sind demnach in Essen etwa 1,2 Millionen dabei.

– 2008 werden in Dortmund erneut 1,2 Millionen Besucher erwartet.

2009 soll die Loveparade in Bochum, 2010 in Duisburg und 2011 in Gelsenkirchen stattfinden.

Startseite