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Ahlener SG

Lövgren und Zeitz spielen

Von André Fischer Ahlen. Holla! 1600 Zuschauer dürften die legendäre Friedrich-Ebert-Halle heute Abend zur „Ebert-Hölle“ machen. Ob daraus aber ebenso ein „Höllentrip“ für den Rekordmeister aus Kiel resultiert, scheint eher unwahrscheinlich...

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Ahlen. Holla! 1600 Zuschauer dürften die legendäre Friedrich-Ebert-Halle Mittwochabend zur „Ebert-Hölle“ machen. Ob daraus aber ebenso ein „Höllentrip“ für den Rekordmeister aus Kiel resultiert, scheint eher unwahrscheinlich, auch wenn ASG-Coach Jens Pfänder vor dem Pokalspiel in der zweiten Runde des DHB-Pokals verspricht: „Wir werden voll da sein und unseren Teil für einen packenden Handballabend beitragen.“ Anwurf ist um 19 Uhr.

Erst am Montagabend endete für die „Zebras“ aus Kiel der Wochenend-Trip zur Champions Trophy im ungarischen Veszprem. Mit dem Bus ging es von dort nach Wien, dann mit dem Flieger nach Hamburg und wieder mit dem Bus bis in die Landeshauptstadt – eine anstrengende Reise steckt den Jungs in den Knochen. Nach nur einem Tag Training am Dienstag besteigt das Ausnahmeteam Mittwoch erneut den Bus in Richtung Wersestadt.

Ob Welthandballer Nikola Karabatic den Trip nach Ahlen mitmacht, war bis Dienstag nicht klar. Spielen wird er wegen eines Muskelanrisses im Ellbogen auf keinen Fall. Freuen darf sich das Ahlener Publikum in jedem Fall auf den schwedischen Ausnahmespieler Stefan Lövgren, der jüngst beim 42:40-Erfolg bei den Rhein-Neckar Löwen ganze 18 Mal traf und damit den Uralt-Rekord von Jerzy Klempel nur um ein einziges Tor verpasste. Spielpraxis soll ebenfalls Nationalspieler Christian Zeitz sammeln.

Kiel hin oder her, Trainer Jens Pfänder jedenfalls schaut bereits über den Tellerrand hinaus und hat das nächste Heimspiel gegen Bremervörde auf seiner Agenda. „Mich würde es am meisten freuen, wenn am Ende dieser Woche zwei weitere Punkte auf unserem Konto stehen“, so der 49-Jährige.

Dann würde die ASG (wahrscheinlich) zum dritten Mal in Folge vom Platz an der Sonne grüßen.

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