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Ahlener SG

Lübbecke bleibt dran

Herbert Vogel

Ahlen. Mit einem deutlichen 34:25 über TSV Altenholz verteidigte die Ahlener SG am vergangenen Wochenende ihre Tabellenführung in der Zweiten Handball-Bundesliga Nord. Damit haben die Pfänder-Schützlinge vor dem ebenfalls noch verlustpunktfreien TuS N-Lübbecke weiterhin knapp die Nase vorn. Am Tabellenende wartet dagegen der SV Anhalt Bernburg nach der knappen 33:32-Niederlage in Rostock immer noch auf das erste Erfolgserlebnis in dieser Spielzeit.

Vor der Saison war auch Eintracht Hildesheim als Aufstiegsanwärter gehandelt worden, liegt aber nach der 22:29 (12:15)-Heimniederlage gegen den TuS N-Lübbecke mit nur 4:8 Punkten auf einem enttäuschenden elften Platz. Den Grundstein zum Sieg legten die Gäste mit einer überzeugenden Deckungsleistung, die Hildesheim nie ins Spiel finden ließ. Ohne die beiden Leistungsträger Branko Kokir und Lars Friedrich leistete sich der TuS in der ersten Halbzeit zahlreiche Ballverluste, die Hildesheim immer wieder ins Spiel zurück brachten. Auch nach dem Wechsel konnten die Gastgeber in doppelter Überzahl noch einmal auf 19:21 verkürzen, ehe Jurecki in der Unterzahl zum 19:22 traf und Rechtsaußen Olafsson sowie erneut Jurecki zum 19:24 nachlegten. Spätestens nach dem 22:26 spielte dann nur noch der TuS.

Einen überzeugenden Auftritt lieferte der ASV Hamm beim 28:36 (12:19)-Auswärtssieg gegen den Wilhelmshavener HV ab. Beim Erstligaabsteiger konnte sich der ASV schnell eine 11:5-Führung (13.) herausspielen und diesen Vorsprung bis zur Pause noch ausbauen. Im zweiten Abschnitt hielten die Rothenpieler-Schützlinge die Hausherren auf Distanz und behaupteten ihre Halbzeitführung bis zur Schlusssirene. Beste Torschützen auf ASV-Seite waren Mitkov (8), Hock (11/9) und Hartmann (6).

Nur 800 Zuschauer wollten das Stadtderby zwischen der TSV Hannover-Burgdorf und dem HSV Hannover sehen, das die Gastgeber am Ende mit 29:23 (14:10) gewannen. Tomasz und Maciek Tluczynski gelangen im Bruder-Duell mit insgesamt 14 Treffern über ein Viertel der Tore. Eine Vorentscheidung fiel, als Burgdorf Mitte des zweiten Durchgangs von 16:14 (41.) auf 24:17 (51.) davonzog.

Mit einem 33:29 (17:14)-Heimerfolg gegen den Dessau-Roßlauer HV behauptete der TV Emsdetten den Platz in der Spitzengruppe, hatte aber mit den Gästen große Mühe. Trotz einer frühen 21:15-Führung schon vier Minuten nach dem Seitenwechsel wurde es in der Schlussphase nochmals eng, als der DRHV mit dem 30:27 durch Uscins (57.) plötzlich wieder bis auf drei Tore dran war. Doch der TVE brachte das Spiel noch sicher über die Runden.

Aufsteiger VfL Bad Schwartau fuhr gegen einen schwachen SV Post Schwerin mit 37:27 (18:13) den dritten Saisonsieg ein. Die Hausherren, bei denen Schult (8), Kasza (7/3) und Skerka (7) besonders hervorstachen, setzten sich zum Ende der ersten Hälfte auf fünf Treffer ab und hatten im weiteren Spielverlauf keinerlei Schwierigkeiten.

Durch einen knappen 33:32 (17:14)-Sieg gegen den immer noch sieglosen SV Anhalt Bernburg bleibt der HC Empor Rostock in eigener Halle ungeschlagen. Beide Teams lieferten sich ein Kampfspiel, in dem die Gäste gut auf die offensive Abwehrvariante der Rostocker eingestellt waren. Nach Bernburgs zwischenzeitlichem Ausgleich zum 21:21 (43.) konnte sich Empor sechs Minuten vor dem Ende scheinbar vorentscheidend absetzen, musste aber dann noch einmal zittern.

Den ersten Heimsieg feierte der SC Magdeburg 2 beim 24:20 (13:10) gegen die HSG Varel und schaffte so den Sprung ins Tabellenmittelfeld. Die Friesen scheiterten immer wieder an SCM-Torhüter Dario Quenstedt, der 22 Bälle parierte und dabei auch sieben Tempogegenstöße entschärfte. So konnte Magdeburg einen 5:7-Rückstand (15.) zunächst zum 9:9 (22.) ausgleichen und mit vier Treffern in Serie zum 13:9 (29.) die Entscheidung einleiten.

Denkbar knapp mit 31:30 (17:18) setzte sich der OHV Aurich gegen Liga-Neuling TSV Bremervörde durch und bog dabei einen 3:9-Rückstand (12.) kurz nach der Pause in eine 19:18-Führung um. Auch eine 26:29-Führung für die Ostestädter (53.) drehten die Auricher in den letzten Minuten noch zum 31:30.

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