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Neuer König

Ludger Kleine-Harmeyer regiert Hubertus-Schützen in Hopsten

wn

Hopsten. Die St.-Hubertus-Schützen haben einen neuen König. Ludger Kleine-Harmeyer setzte sich am Sonntag um 18.14 Uhr gegen seinen Mitbewerber Franz-Josef Siering durch und schoss die begehrte Trophäe von der Stange. 512 Schuss habe er dafür benötigt, erzählt Vorsitzender Jürgen Schmidt, der sich sehr erfreut zeigte über die gute Stimmung und Beteiligung am ersten Schützenfesttag.

Am Sonntagmorgen nahmen die Schützen an der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche teil. Um 14 Uhr ließ Hauptmann Reinhard Üffing 108 Schützen auf dem Hof Schmiemann antreten.

Oberst Ludger Niemann und zwei Adjutanten hoch zu Ross begrüßten die Schützengemeinschaft und die noch amtierenden Majestäten. König Tobias Tepe lobte: „Dies war das beste und aufregendste Jahr in meinem Leben. Nicht zuletzt, weil ich meine Königin Christin geheiratet habe.“

Bevor der festliche Schützenzug zum Festplatz Feldmann marschierte, war eine würdige Gedenkfeier am Ehrenmal. Oberst Ludger Niemann machte deutlich, dass das Schützenfest nicht nur wegen der Tradition gefeiert werde. „Es ist unsere Aufgabe für die Gegenwart, Menschen zusammenzuführen und zu integrieren“, erklärte er.

König Tobias Tepe eröffnete das Königsschießen. Der neue König Ludger Kleine- Harmeyer freute sich sichtlich über seinen Königsschuss. Er wird zusammen mit Ehefrau Manuela sowie dem Hofstaat, bestehend aus Lisa und Josef Pruß und Andrea und Heinz Kamphus, am Samstag offiziell proklamiert. Anschließend ist der Festball im Saal Schmiemann.

Der Schützenverein hatte den ersten Schützenfesttag sehr vielseitig gestaltet. Die Kinder kamen auf ihre Kosten. Organisator Hubert Uphaus und einige Schützenbrüder betreuten die zwölf Spielstände: Dosenwerfen, heißer Draht, Fußballwand, und viel mehr.

Beim Glücksraddrehen sammelten Mädchen und Jungen bis 13 Jahre fleißig Punkte. Um 17.30 Uhr standen die Gewinner fest: Tina Reekers und Mathis Schröer sind das neue Kinderkönigspaar. Den Hofstaat bilden Lara Lindemann und Hannes Schröer.

Erstmals schossen die jungen Erwachsenen bis 24 Jahre beim Königsschießen auf dem neu eingerichteten Vogelschießstand einen Jungkönig aus. Gegen 18.05 Uhr fiel auch dort das Federvieh von der Stange. Florian Ernsting darf die schmucke Königskette tragen.

Am Kaiserschießen dürfen sich ehemalige Altkönige beteiligen. Dort setzte sich Josef Hagemann gegen Alfons Ungruhe durch. Und die Jugendlichen von 14 bis 17 Jahre versuchten ihr Glück beim Preisschießen. Die ersten Plätze wurden mit Gutscheinen belohnt. Florian Kleine-Harmeyer siegte vor Daniel Bruns und Florian Brinkmann.

In einer kleinen „Proklamationsfeier“ auf der Festwiese durften Kinderkönig mit Hofstaat und Jungkönig die Ehrenfront abschreiten. Danach wurde der erste Schützenfesttag noch lange gefeiert. Alles war reibungslos organisiert, Langeweile kam gar nicht auf.

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