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Rot Weiss Ahlen

Mal wieder als Zweitligist begrüßt

Niklas Groß

Ahlen. So gut wie alles beim Alten. Einstimmige Bestätigungen, nichts herausragendes, so die Ergebnisse. Das hört sich doch fast nach einer Mitgliederversammlung an. So, wie die von RW Ahlen eine war.

Langweilig, weil „alles beim Alten“ aber war sie keineswegs. Schließlich durfte Heinz Jürgen Gosda als Präsident im VIP-Raum die Mitglieder eines neuen Mitglieds der Zweiten Bundesliga begrüßen. Der Tagesordnungspunkt Nummer eins also war schnell gefunden und immer noch gut genug dazu, Emotionen unter den Anwesenden zu schüren: Selbstverständlich, dass Gosda die zurückliegende Aufstiegssaison noch einmal Revue passieren ließ. Ebenso selbstverständlich, dass der Präsident dabei – den Dank an alle Mithelfer vorgeschoben – so wirklich erst bei der „fantastischen“ Rückrunde ansetzen wollte. Samt Trainingslager in Heiligenblut, „Knackpunkt-Spiel“ gegen RW Essen und Siegesserie mal 15, an deren Ende der Aufstieg, ja gar die Meisterschaft der Regionalliga Nord stand.

Um nach Gosdas Forderungen den „Augenblick“ ohne einen allzu sorgenfreien Blick in die Zukunft „genießen“ zu können, läuft der Betriebsmotor der Rot-Weißen indes bereits wieder auf Hochtouren.

So sei die Lizenz zwar mit „viel Mühe“ erlangt worden, doch sind derzeit noch zahlreiche Auflagen hinter den Kulissen zu erfüllen: Trotz Tribünenausbau, Rasenheizung und gestiegener Anforderungen der Medien sei im Wirtschaftsjahr 2008 laut Finanzvorstand Rainer Kriwat „leicht Positives“ zu erwarten, nachdem man 2007 mit einer „ausgeglichenen Bilanz“ abgeschlossen habe.

Nur in Teilen erfreuliches hatte Wolfgang Holtz für den Jugend- und Amateurbereich zu berichten. So trauert man im Wersestadion noch immer dem Abstieg der C1 hinterher, während insbesondere B2- und A-Junioren sowie die Amateure für den positiven Part gesorgt hatten. Letztere werden aufgrund „horrender Forderungen“ seitens des DFB lediglich in der Westfalen-, und nicht wie möglich, in der NRW-Liga starten.

Während Dieter Ritter Rot Weiß Ahlen in Richtung „Pro Ahlen“ verlässt, wurde der Aufsichtsrat mit den Personalien Rainer Kaderka und Bernhard Knaup um zwei Kräfte erweitert. Kaderka, der einst schon als Aufsichtsratschef fungiert hatte, sowie der selbstständige Kaufmann Knaup wurden dabei einstimmig in das Gremium gewählt. Keine Veränderungen gab es bei den Revisoren. So wurden Hans-Jürgen Wagner, Bernhard Fahle, Rainer Bartsch ebenso im Amt bestätigt wie die Ehrenvorsitzenden Heinz Gosda, Bernhard Wagner, Heinz Schlüter, Manfred Hornung, Jürgen Linnemann und deren Ersatzmitglieder Manfred Hahne und Udo Buchmann. Neben Dieter Ritter wurde Bernhard Fahle aus dem Funktionsteam verabschiedet.

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