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SC Greven 09

Mammutprogramm mit Kaffeeklatsch

Winfried Kitzmann

Greven - Ein Mammutprogramm liegt am kommenden Wochenende vor den Handballdamen des SC Greven 09. Am Samstag ist die Mannschaft zu Gast in Weibern, am Sonntag reist sie zum Drittligisten TuS Lintfort.

„Wir haben schon vier harte Tage hinter uns“, sagt 09-Trainerin Franziska Heinz, die ihrer Mannschaft nach vier „Gas-Tagen“ am Donnerstag einen Tag Ruhepause gönnte, bevor sie am Freitag erneut zum Training lud. Die Vorbereitung auf das harte Wochenende läuft ohne Ania Jaszczuk, die sich im Spiel gegen MizuWaAi Dalfsen einen Bänderriss im Fußgelenk zugezogen hatte. Sie wird wohl einige Wochen pausieren müssen. Und da die Spielberechtigung der Holländerin Monika Kornet immer noch nicht vorliegt, muss die Trainerin mit elf Spielerinnen an den beiden Turniertagen auskommen.

Für die Spielerinnen ist es gewiss eine besondere Motivation, sich in Weibern mit dem Erstligisten Thüringer HC messen zu können. „Das ist supercool, gegen den amtierenden Deutschen Meister spielen zu können“, ist Sarah Everding völlig begeistert: „Die könnten rückwärts laufen und würden uns immer noch schlagen“, feixt sie.

„Für die Spieler ist ein Turnier immer eine Extra-Motivation“, sagt Franziska Heinz, die auch einen Vorteil darin sieht, Fehler anzusprechen, um dann die Umsetzung der Korrektur gleich im nächsten Spiel sehen zu können.

Für die Spielerinnen besteht neben der Möglichkeit, sich der Trainerin auf dem Spielfeld zu präsentieren, auch mal zwischen den einzelnen Begegnungen das ein oder andere Schwätzchen bei einem Kaffee oder ein Glas Cola mit Spielerinnen anderer Mannschaften zu halten. „Das hat sowas von Jugendspielen, damals haben wir auch immer viele Turniere gespielt. Bei Meisterschaftsspielen kommt man dazu ja gar nicht. Dann heißt es nach dem Match, in den Bus zu steigen und dann geht es ab nach Hause“, sagt Sarah Everding.

In erster Linie steht aber die sportliche Herausforderung. Bis an die Grenzen gehen, sich auspowern und dabei trotzdem taktisches Geschick an den Tag legen. Die Müdigkeitsgrenze hinausschieben. Den Willen, immer das Beste zu geben, auch wenn die Depots in den Muskeln schon lange leer sind.

„Wir haben ja auch eine lange Saison vor uns“, begründet Franziska Heinz die Belastung der vergangenen Tage und des kommenden Wochenendes. „Für uns wird das eine echte Standortbestimmung“, fügt Sarah Everding hinzu.

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