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Obduktionsergebnis nach Messerattacke

Mann starb nach Herzdurchstich - Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

Vreden - Nach einer Messerattacke ist in der Nacht zu Samstag ein 28-jähriger Mann in Vreden (Kreis Borken) verstorben. Es war zuvor offensichtlich zu Streitigkeiten zwischen Täter und Opfer gekommen. Das genaue Tatmotiv ist allerdings noch nicht bekannt. Eine 16-köpfige Mordkommission ermittelt. Wie die Staatsanwaltschaft Münster und die Polizeibehörden Münster und Borken am...

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Vreden - Nach einer Messerattacke ist in der Nacht zu Samstag ein 28-jähriger Mann in Vreden (Kreis Borken) verstorben. Es war zuvor offensichtlich zu Streitigkeiten zwischen Täter und Opfer gekommen. Das genaue Tatmotiv ist allerdings noch nicht bekannt. Eine 16-köpfige Mordkommission ermittelt. Wie Staatsanwältin Gerit Bischoff am Sonntag auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte, ergab die Obduktion der Leiche einen glatten Herzdurchstich. Der mutmaßliche Täter, der die Tat bereits eingeräumt hatte, sitzt in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet auf Totschlag. Wie die Staatsanwaltschaft Münster und die Polizeibehörden Münster und Borken am späten Samstagnachmittag mitteilten, hatte ein Zeuge am Samstagmorgen gegen 4 Uhr den Rettungsdienst in Vreden zu einem ehemaligen, ländlich gelegenen Bauernhof gerufen. Dort solle ein Mann mit einem Messer verletzt worden sein. Die Rettungskräfte fanden dann am Einsatzort einen 28-jährigen Mann mit einer Stichverletzung im Brustbereich. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des aus Lettland stammenden Opfers feststellen. Die sofort alarmierten Polizeibeamten, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, nahmen noch vor Ort einen 27-jährigen, ebenfalls aus Lettland stammenden Tatverdächtigen fest. Nach ersten Ermittlungen war es auf dem ehemaligen Bauernhof, auf dem Zeitarbeiter aus Lettland untergebracht sind, die in Betrieben im Umkreis befristete Tätigkeiten ausüben, zu einem Streit zwischen Täter und Opfer gekommen. Das Motiv des Streites ist allerdings noch unbekannt. Im Verlauf des Streites habe der 27-Jährige ein Messer ergriffen und es seinem Opfer in die Brust gestoßen. Die ermittelnden Beamten gehen derzeit davon aus, dass der 28-Jährige an den Folgen der Stichverletzung verstarb. Weitere Aufschlüsse soll die Obduktion des Leichnams in der Gerichtsmedizin in Münster geben. Derzeit ermittelt eine 16-köpfige Mordkommission. Der 27-Jährige hat in seiner Vernehmung die Tat bereits eingeräumt.

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