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Marathon-Organisator Michael Brinkmann im Interview

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Bei einer Befindlichkeitsskala von angenommen 1 bis 10: Wie geht es Ihnen so unmittelbar nach dem Marathon-Ende?

Michael Brinkmann, Moderator, Chef-Organisator und Vorsitzender des Münster-Marathon e.V:

Ganz ehrlich: ich befinde mich auf einer zwei. Ich finde, das war eine sehr, sehr gute Veranstaltung. Optimales Wetter, ein wirklich starkes Läuferfeld und drittens eine unwahrscheinliche Stimmung bei den Zuschauern. Ich habe zudem auch noch keine Mitteilung, dass irgendetwas richtig schief gelaufen wäre.

Diesmal waren für den reinen Marathon 3318 Starter angemeldet, nur 2730 kamen ins Ziel.

Brinkmann: Na ja. Die Zahlen sind normal. Auf jeden Fall haben wir nicht die Rückgänge zu verzeichnen, die andere Veranstalter in Deutschland beklagen. Und was die Bestzeiten angeht, so sind wir nicht mehr weit von denen in Hamburg entfernt. Und der Hamburg-Marathon rangiert auf Platz zwei in Deutschland.

Im vergangen Jahr klang Kritik am Zusammenspiel von Marathon und Staffeln durch. Das lief noch nicht rund . . .

Brinkmann: . . . wir haben die Organisation, so glaube ich, deutlich verbessert. Wir haben mehr Helfer mit größerem Durchsetzungsvermögen an den Wechselpunkten gehabt. Das hat sich ausgezahlt.

Und was war Ihrer Meinung nach nicht so gut?

Brinkmann: Dass es zum Ende hin geregnet hat. Das hatten Läufer und Zuschauer wirklich nicht verdient.

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