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Mariah Carey: Parfümfrei in die Statistiken

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„Bye bye“ passt gar nicht so recht zu den anderen Stücken. Warum klingt diese Nummer so traurig?

Mariah Carey: Weil ich beschreibe, was es heißt, einen Menschen zu verlieren – sei es durch Tod oder durch Trennung. Ich glaube, mit diesem Titel spreche ich vielen aus der Seele. Wir alle wurden doch schon mal mit einem Verlust konfrontiert.

„Migrate“ beschreibt dagegen eine ausgelassene Partynacht.

Carey: Da hast du recht. Wer diesen Track hört, der soll Lust aufs Ausgehen bekommen. Für mich jedenfalls gab's als Schülerin nichts Schöneres, als von Club zu Club zu ziehen und einfach Spaß zu haben.

Und heute?

Carey: Seit ich berühmt bin, ist das nicht mehr so einfach. Wenn ich unterwegs bin, dann lauern ja überall Kameras. Dabei kann ich mich nicht entspannen. Deswegen ziehe ich mich gerade im Urlaub gern zurück. Nur bei Capri werde ich schwach, diese Insel ist so fantastisch, sogar in der Hauptsaison reise ich dorthin.

Ansonsten arbeitest du viel, du hast sogar ein eigenes Parfüm kreiert.

Carey: Das Lustige ist ja: Bevor ich „M by Mariah Carey“ auf den Markt brachte, habe ich nie ein Parfüm benutzt. Dieser Duft ist der erste, der mir wirklich gefällt. Kein Wunder, ich habe intensiv daran mitgearbeitet. Selbst die Mitarbeiter von Elizabeth Arden waren überrascht, wie sehr ich mich dabei eingebracht habe. Aber so bin ich nun mal.

Du scheinst ja ein richtiger Kontrollfreak zu sein.

Carey: Also, dieses Wort trifft es wohl nicht hundertprozentig, gewiss bin ich nicht allmächtig. Aber es ist mir schon wichtig, dass ich mich mit meinen Songs oder mit anderen Projekten identifizieren kann. Schließlich stehe ich mit meinem Namen dafür.

Zudem bist du neben Madonna und Whitney Houston die weltweit erfolgreichste Musikerin.

Carey: Ach, ich weiß nicht, woher all diese Statistiken kommen. Aber natürlich ehrt es mich, mit diesen beiden Sängerinnen in einem Atemzug genannt zu werden. Denn ich bin ja erst viel später als sie ins Musikgeschäft eingestiegen.

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