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Maximilian hat es gut

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Maximilian Seybold wächst in einer himmlischen Umgebung auf. Seiner Familie gehört eine kleine Schokoladenfabrik in Riemerling bei München im Bundesland Bayern. Weihnachtsmänner, Osterhasen und andere Süßigkeiten aus feiner Schokolade werden hier hergestellt.

Wenn er Zeit hat, kommt der Zwölfjährige gern vorbei. Doch ständig naschen will er auch nicht, auch wenn die Versuchung groß ist. „Mein Lieblingsessen ist Schweinebraten oder Schnitzel mit Pommes“, sagt Maximilian.

nst du mehr als andere Kinder naschen?

Maximilian: Ich geh schon mal nach hinten und hol mir was. Ich liebe diese Zartbitterschokolade. Wir haben so Schokoladenbruch und da nehme ich mir was. Manchmal frage ich auch meine Eltern, ob ich mir einen heilen Nikolaus nehmen darf. Ich muss aber immer erst fragen, denn die Figuren sind ja abgezählt.

Beneiden dich deine Freunde und Schulkameraden, weil deine Eltern so einen besonderen Beruf haben?

Maximilian: Ich finde es ganz normal, aber für die anderen ist es was Besonderes. Meine Freunde haben mich früher die ganze Zeit ausgefragt. Sie wollten wissen, was wir herstellen. Sie finden es cool. Aber jetzt kennen sie mich und es ist für sie auch normal.

Hast du Freunde, die vor allem zu dir kommen wollen, um zu naschen?

Maximilian: Es gibt schon welche, die kommen zum Spielen und fragen dann, ob sie auch Schokolade kriegen. Wenn ein Freund kommt, darf er schon mal hier rein.

Magst du auch andere Schokolade oder nur eure eigenen Sachen?

Maximilian: Ich esse eigentlich jede Schokolade. Aber ich merke, ob es unsere ist oder eine andere. Ich glaube, das kann ich rausschmecken.

Was bringt dir denn der Nikolaus?

Maximilian: Natürlich einen von unseren Nikoläusen. Beim Osterhasen ist das genauso.

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