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Mehr Stellen in der Region

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Münster - Und wieder steht die Wirtschaft im Regierungsbezirk Münster besser da als in den anderen Regionen Nordrhein-Westfalens: Trotz Wirtschaftskrise waren im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region Ende des ersten Quartals 2010 fast 7000 Menschen mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt als vor zwei Jahren (neuere Zahlen liegen nicht vor).

Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen am Mittwoch in Münster mitteilte, lag der Zuwachs damit auf dem Niveau des Bundeslandes NRW (plus 7400).

„Unserer Region sorgt also rein rechnerisch fast allein für das Beschäftigungswachstum in Nordrhein-Westfalen“, betonte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer. Diesen „Beitrag aus Nord-Westfalen“, der ganz sicher auch von der Landesregierung bemerkt werde, wertet er als Beweis für „die beachtliche Widerstandskraft der von Familienunternehmen dominierten mittelständischen Wirtschaft im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region“.

Besonders stark gewachsen sind die Mitarbeiterzahlen in der Dienstleistungsbranche. Hier sind innerhalb von zwei Jahren mehr als 12.000 neue Stellen entstanden. Auch die Baubranche legte deutlich zu. Hüffer: „Die Betriebe haben hier sicherlich auch vom Konjunkturpaket II profitiert.“

Innerhalb des Münsterlands verbuchte die Stadt Münster den stärksten Stellenzuwachs. Die Zahl der Beschäftigten wuchs hier seit dem ersten Quartal 2008 um zwei Prozent auf gut 139.000. Auch im Kreis Coesfeld gab es einen spürbaren Arbeitsplatzaufbau - und zwar um 1,7 Prozent auf über 54.000.

Während die Zahl der Erwerbstätigen im Kreis Steinfurt bei gut 126.000 stagnierte, sank sie im Kreis Borken um 0,5 Prozent auf 114.000. Ein stärkeres Minus musste der Kreis Warendorf hinnehmen. Hier sank die Zahl der Beschäftigten um 2,2 Prozent auf knapp 77.800.

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