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„Mensch, Dave!“: Der Murphy-Effekt

Hans Gerhold

Eddie Murphy entwickelt in der Science-Fiction-Komödie „Mensch, Dave!“ eine Idee weiter, die in „Being John Malkovich“ Menschen in den Kopf eines Schauspielers führte.

In einer Doppelrolle als Raumschiff in Menschengestalt und dessen Kapitän im „Gehirn“sucht er nach einem Stein, der ins Aquarium der allein erziehenden Gina (Elizabeth Banks) geplumpst ist und den Dave für seinen Auftrag braucht (Wasser- und Salzressourcen finden).

Der Alien-Transporter stakst hüftsteif durch New York, während er in seinem Inneren Befehle von der Kommandobrücke hört. Das erinnert an die berühmte Episode aus Woody Allens „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten...“, ist komisch, wenn die kleinen Männchen Amok laufen, manchmal abgedreht und oft nur albern.

Am besten ist Murphy, wenn er als Roboter durch die Metropole stolpert oder mit schriller Stimme „Staying Alive“ singt. Die Love Story mit Gina erdet die Geschichte, die in den USA kein Erfolg wurde. Da hat der Murphy-Effekt nicht ganz gegriffen.

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