1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Mettingen: Wanderweg entsteht in 72 Stunden

  6. >

IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Mettingen: Wanderweg entsteht in 72 Stunden

wn

Mettingen. „Ihr seid nicht die ‚Null-Bock-Generation‘, ihr habt ein Zeichen gesetzt und aus einem Trampelpfad einen Weg entstehen lassen“, lobte Mettingens Bürgermeister Helmut Kellinghaus, am Sonntagmorgen bei der offiziellen Einweihung. Den neuen Weg hatten die Jugendlichen bei der 72-Stunden Aktion erstellt. Gemeinsam mit Pastor Rainer B. Irmgedruth und Stefan Lücke, als Hauptorganisator vom Sachausschuss Jugend, durchschnitt Kellinghaus das Band zur Freigabe des „72-Stunden Patts“.

Drei Tage zuvor hatten die die jugendlichen Teilnehmer, Bürgermeister Kellinghaus, Bauamtsleiter Michael Krause-Hettlage und einige Vertreter der Kirchengemeinde den Umschlag mit der Aufgabe: Innerhalb von 72 Stunden sollten die beteiligten Verbände in Mettingen einen Verbindungsweg zwischen Bergstraße und Grünem Weg ausbauen. Der Weg ist rund 100 Meter lang und bislang lediglich als Pättken vorhanden.

Mehr als 70 Jugendliche und freiwillige Helfer aus den aus den katholischen Jugendvereinen und -verbänden der St.-Agatha-Gemeinde, wie die Messdiener (MJM), die Christliche Jugend Mettingen (CJM), die Landjugend (KLJB), der Jungkolping, die Christliche Arbeiter Jugend Schlickelde-Espel (CAJ), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) arbeiteten gemeinsam an der sozialen, ökologischen und gemeinnützigen Aufgabe.

Am Freitagmorgen hieß es für das Organisationsteam, um Anne Albermann, Stefanie Schindler, Florian Tietchen, Theresa Fieker und Kaplan Dr. Antonius Hamers, für die Materialien, Arbeitsgeräte, Maschinen sowie die nötige Verpflegung zu sorgen. „Wir sind bei den Spendern mit offenen Armen empfangen worden. Die Firmen wussten bescheid und haben uns gegeben, was möglich war“, freute sich Stefan Lücke, der im Namen der Pfarrjugend allen Spendern sehr dankbar ist.

Auch das Kooperationsteam des Kreises Steinfurt schaute auf der Baustelle vorbei. Schon von weitem erkannte man die fleißigen Helfer mit ihren 72-Stunden-Westen.

Überall war ein gutes Miteinander bei den Jugendgruppen zu spüren. Die Essenszeiten im Pfarrheim und auf dem Georgshof gestalteten sich zu wahren Höhepunkten. „Es ist toll, dass viele Firmen und Privatpersonen uns mit Kuchen, Brötchen, Würstchen und vielem anderen versorgt haben“ sagte Stefanie Schindler, Vorsitzende des SAJ.

„Mit Kopf, Herz und Hand haben alle an diesem Projekt gearbeitet“, freute sich Kaplan Dr. Antonius Hamers. Er segnete den neuen Wanderweg. einsegnete.

Die Gemeindemitglieder waren nach der Begehung des Weges mit Sinnespfad begeistert. Die Jugendlichen waren allerdings entsetzt, dass ein Hund sein „Geschäft“ im neuen Sinnespfad verrichtet hatte. Bürgermeister Kellinghaus nahm daraufhin den Wunsch nach einem Tütenautomaten für Hundekot und einem Mülleimer mit ins Rathaus.

Startseite