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Lebenshilfe

Mettinger Sozialpunkt startet mit Beratungsangebot

Oliver Langemeyer

Mettingen. Rita Plogmann und Hubert Baune vom St.-Elisabeth-Hospital überreichten am Freitagmorgen die Schlüssel. Otto Lohmann nahm sie bei der feierlichen Eröffnung des Mettinger Sozialpunktes im Foyer des Hospitals stellvertretend für die zehn ehrenamtlichen Mitarbeiter der neuen Anlaufstelle für allgemeine Lebensfragen entgegen. Der Sozial-Punkt hat einen Raum im Erdgeschoss der Reha-Klinik bezogen. Am kommenden Dienstag soll das Beratungsangebot starten. „Der Mensch steht im Mittelpunkt“ hat das Team als Maxime seiner Arbeit ausgegeben.

Nicht mal ein Jahr nachdem die Pläne für den Sozial-Punkt erstmals vorgestellt wurden, geht das Beraterteam an den Start. Sie bekamen Schulungen von Caritasverband und SkF. Darüber hinaus werden sie weiterhin von Diplom-Sozialpädagogin Sigrid Hellmanns und Diplom-Sozialarbeiter Johannes Rott bei ihrer Arbeit unterstützt. Der Sozial-Punkt will Menschen bei allgemeinen Lebensfragen helfen. Das Spektrum reicht von Problemen mit Schulden, Arbeitslosigkeit über Krankheitsfälle in der Familie bis hin zur Vermittlung von Erziehungshilfen oder Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen. Träger des Projekts sind die evangelische und katholische Kirchengemeinde.

Otto Lohmann vom Mitarbeiterteam des neuen Sozialpunktes dankte allen Beteiligten, die das Projekt auf den Weg gebracht haben. „Wir werden viele Dinge angehen“, sagte Lohmann. Der Bedarf sei riesengroß.

Mettingen schlage damit ein neues Kapitel beim sozialen Engagement auf, lobte Bürgermeister Helmut Kellinghaus in seinem Grußwort. „Wir bringen es damit in Mettingen auf den Punkt“, sagte der Bürgermeister. „Menschen brauchen Menschen, die für sie da sind und ihnen zuhören.“

Pfarrer Rainer B. Irmgedruth, der auch im Namen des evangelischen Pastors Kay-Uwe Kopton sprach, dankte zunächst Hubert Baune und Rita Plogmann dafür, dass das Elisabeth-Hospital den Raum für den Sozial-Punkt zur Verfügung stellt. Er sei überzeugt, dass die Anlaufstelle in Mettingen in Zukunft mehr und mehr gebraucht werde. Sehr zufrieden äußerte sich Irmgedruth darüber, dass die evangelische und die katholische Kirche das Projekt gemeinsam unterstützen.

Detlev Becker, Geschäftsführer des Caritasverbandes Tecklenburger Land, und Ludger Börgermann, Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), zeigten sich überzeugt, dass nach den Sozialpunkten in Ibbenbüren, Recke und Hörstel auch die Mettinger Anlaufstelle erfolgreich arbeiten werde.

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