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USC Münster

Mission angenommen

Heiner Gerull

Münster - Mission angenommen, Auftrag erfüllt. Beim ersten ernst zu nehmenden Test zeigten die Bundesliga-Volleyballerinnen des USC durchaus vielversprechende Ansätze. So besiegte das Team von Trainer Axel Büring beim DVL Liga Pokalwettbewerb am Samstag zunächst das SWE Volley-Team aus Erfurt mit 2:1 und bezwang anschließend den zweiten Erstliga-Konkurrenten SC Potsdam ebenfalls mit 2:1. Dass gestern eine 1:2 (17:25, 23:25, 25:14)-Niederlage gegen Gastgeber VT Aurubis Hamburg folgte, änderte nichts am guten Gesamteindruck, den die Unabhängigen in der Sporthalle Süderelbe im Hamburger Stadtteil Finkenwerder hinterlassen hatten. „Das war in Ordnung. Wir konnten viele Dinge umsetzen, die wir im Training geübt haben“, ließ USC-Cotrainer Til Christopher Kittel denn auch anklingen, dass das Turnier Sinn und Zweck erfüllt hatte. Den verdienten Lohn für ihre Bemühungen erhielten die USC-Volleyballerinnen in Form der Qualifikation für die Zwischenrunde des Liga-Pokalwettbewerbs. So wird der USC am 6./7. November in der mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin aufschlagen. Dort trifft das Team von Axel Büring erneut auf das VT Aurubis Hamburg sowie Gastgeber Schweriner SC

„Wir bemühen uns, unser Angriffsspiel noch schneller und dynamischer zu gestalten. Wenn man diese Dinge unter Wettkampfbedingungen praktizieren kann, dann ist das besonders hilfreich“, zeigte Co-Trainer Kittel auf, dass sich die Teilnahme am Liga Pokalwettbewerb durchaus gelohnt habe. Der USC begann mit Kristin Kasperski (Diagonal), Katharina Holzgreve (Diagonal), Andrea Berg (Mitte), Gwendoline Horemans (Mitte), Linda Dörendahl (Libera), Ines Bathen und Hanna Cutura (beide Außen), Ergänzt wurde der Kader durch Rebecca Schäperklaus, Lea Hildebrand und Steffi Golla.

Erfreulich war, dass Andrea Berg den Härtetest in der Hansestadt beschwerdefrei absolvierte. Von insgesamt neun Sätzen, die der USC an beiden Tagen absolvierte, spielte die 29-Jährige achteinhalb. Das Ende ihres langen Leidensweges aufgrund ihres Kreuzbandrisses scheint sich somit abzuzeichnen.

„Im Training legen wir unser Augenmerk auf die Ausbildung athletischer Komponenten. Doch in allen drei Spielen kristallisiert sich in zunehmendem Maße heraus, dass wir uns auch spielerisch auf einem guten Weg befinden“, machte Kittel gestern deutlich, dass die harte Arbeit Früchte trägt.

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