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Filmrezensionen

Mit Höchstgeschwindigkeit in den Tunnel

- In der immer beliebten Reihe „Männer, Mädchen und Motoren“ geht mit „Fast & Furious - Neues Modell, Originalteile“ die vierte Folge des Franchise um die mit Spannung, Sprüchen und Verfolgungsjagden auf Vollgas getunte Actionserie an den Start...

Hans Gerhold

<1>- In der immer beliebten Reihe „Männer, Mädchen und Motoren“ geht mit „Fast & Furious - Neues Modell, Originalteile“ die vierte Folge des Franchise um die mit Spannung, Sprüchen und Verfolgungsjagden auf Vollgas getunte Actionserie an den Start.

Mit der Originalbesetzung aus dem ersten Teil, wird bis zum Finale ein Tempo vorgelegt, das dem Anspruch genügt, Fans und Newcomer zu fesseln. „Fast & Furious“ ist unverschämt unterhaltsam. unverblümt auf Action aus und auch in der vierten Runde präsent und pointiert.

Im Prolog überfällt Dominic Torretto (Vin Diesel) mit seiner Freundin Letty (Michelle Rodriguez) in der Dominikanischen Republik Tanklaster. Wie sie und ihre Partner auf den Tanks herumturnen, die einzelnen Wagen abkoppeln und die herrenlosen Tanks mit anderen Wagen wieder einfangen, ist bis zu den unvermeidlichen Explosion an einem Abhang das Spannendste, was man in letzter Zeit in Sachen Speed und Boliden sehen konnte, und setzt den Standard für die folgende Haupthandlung.

Darin kommt Brian OConner (Paul Walker) zum Zug, der als FBI-Agent arbeitet und auf einen die besten illegalen Speedracer als Drogenkuriere setzenden mexikanischen Drogenbaron aus ist, dessen Leute Letty ermordet haben. Was wiederum Dominic mit Rachegedanken nach Los Angeles bringt, wo beide als falsche Kuriere ins Geschäft einsteigen, Dominic sich mit Brian prügelt und spät klar wird, wer der Drogenboss ist...

Regisseur Justin Lin, der schon den in Tokyo spielenden dritten Teil inszenierte, setzt wieder auf Kollisionen, Höchstgeschwindigkeitsübertretungen und den im Genre üblichen Körperkult von Männern mit Muskeln und langbeinigen sexy Frauen mit Navis in den Händen. Eine dieser Amazonen (Gal Gador) verliebt sich in den hartgesottenen Dominic, was aber für den Film ohne Folgen bleibt.

Wichtiger sind eh die an das Videogame „Need for Speed“ und andere Spiele angelehnten Verfolgungsjagden durch diesmal echten Verkehr, was auch im Schnitt Präzision fordert. Rennen durch einen Gebirgstunnel zwischen den USA und Mexiko heizen die Adrenalin-Spirale an, kernige One-Liner sorgen für den Macho im einsamen Wolf.

Bleibt die Reunion von Vin Diesel und Paul Walker, die nach wie vor gut harmonieren, und als Konkurrenten die Schlacht um schnittige Chassis und vor ihnen ausgestellte langbeinige Models, die miteinander knutschen, vorantreiben. Bei derart gelungener Unterhaltung hört man gern, dass sie auch ein fünftes Mal ans Steuer wollen. Vroom!

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