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Mörder von Walstedderin tot im Werler Gefängnis aufgefunden

Dietmar Jeschke

Walstedde - Der brutale Mord an einer 46-jährigen Walstedderin, die von ihrem damaligen Freund bei einem Besuch in der Remscheider Justizvollzugsanstalt erstochen worden war, sorgte im April für Schlagzeilen.

Der 50-jährige Täter - ein verurteilter Sexualmörder - hatte nach der Tat zunächst vergeblich versucht, sich das Leben zu nehmen. Wie am Montag bekannt wurde, hat er sich nun in der Nacht von Sonntag auf Montag im Werler Gefängnis erhängt.

Der damals schwer verletzte Mörder war nach der Tat im April zunächst im Justizkrankenhaus Fröndenberg behandelt und danach in das Werler Gefängnis verlegt worden.

Am Montagmorgen fanden ihn die dortigen Justizvollzugsbeamten tot in seiner Zelle. Zudem sollen die JVA-Mitarbeiter zwei Abschiedsbriefe - bestimmt für die Anstaltsleitung und für seine Anwältin - gefunden haben.

Der 50-Jährige hatte vor mehr als 19 Jahren ein neunjähriges Mädchen vergewaltigt und ihr den Kopf eingeschlagen. Seit 1995 saß er in der Justizvollzugsanstalt in Remscheid, wo er die aus Walstedde stammende und in Ahlen arbeitende Frau kennen gelernt hatte. Das Paar traf sich am 12. April in der sogenannten Liebeszelle, wo der Gefängnisinsasse die 46-Jährige schließlich mit einem Messer tötete.

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