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Schützenfeste in Rheine

Munitionsmangel in Hauenhorst

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-srö- Rheine-Hauenhorst. Besseres Wetter hätte es für das Schützenfest Hubertus Hauenhorst nicht geben können - strahlender Sonnenschein und 25 Grad empfing die Schützen am Donnerstagnachmittag in Farks Busch. Der neue König stand dabei erst am Abend fest - der Vogel wollte einfach nicht fallen. Gegen 18 Uhr war sogar die Munition aufgebraucht. Der Vogelbauer hatte mit 150 bis 170 Schüssen gerechnet. Munitionsnachschub kam und nach einem zähen Ringen erlangte Udo Geers um 18.36 Uhr mit dem 267. Schuss die Königswürde. Er nahm seine Frau Monika zur Königin.

Bald ging es mit dem Kaiserschießen weiter. In den Abendstunden schoss Oliver Braukmann um 21.02 Uhr endlich den letzten Rest des Vogels ab und wurde so mit dem 232. Schuss Kaiser. Seine Frau Karin musste per Handy informiert werden, da sie beim Jubiläumsfest des Schützenvereins Mesum-Feld war. Ihre Kinder spielten dort mit dem Spielmannszug Mesum Dorf und kurzerhand reiste der Spielmannszug mit Karin an der Vogelstange an. Oliver Braukmann, gebürtiger Hauenhorster, wurde diesem Jahr auch als 25-jähriges Mitglied des Schützenvereins Hubertus geehrt. Mit einem Dämmerschoppen ging der Abend an der Vogelstange zu Ende.

Am Freitagnachmittag hieß es für die Schützen mit Damen: „Antreten bei Breckweg zum Ausholen der neuen Majestäten“ und Abmarsch zu Josef Feistmann, wo die neuen Majestäten mit einem Umtrunk auf die Gäste warteten. Nach dem Rückmarsch zum Festzelt satnd das Kaffeetrinken an. Musikalisch wurde die Schützengesellschaft an den Tagen vom Spielmannszug Hubertus Hauenhorst, dem Spielmannszug der Bürgerschützen Hauenhorst und dem Hollinger Blasorchester unterstützt.

Der Abend startete mit der Polonaise. Viele Schützenbrüder - in neuen Vereinsjacken - begleiteten mit ihren Frauen das Kommando und die Majestäten durch die Straßen von Hauenhorst und zogen dann gemeinsam ins Festzelt ein. Die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Mesum heizte den Gästen ein und es wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Für die Schützenbrüder war noch am Samstagmorgen das Hexen angesagt.

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