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Ferienoskar Münster

Münster: KJG St. Stephanus

NEWS: 16. Juli Zwei Wochen haben wir uns vor diesem Tag gefürchtet und nun ist er doch gekommen. Der Tag der Abfahrt. Nach unserem letzten Frühstück müssen wir unsere Sachen packen und die Halle räumen. Während ein paar Leiter mit uns zu unserem letzten Waldspiel aufbrechen, bleibt der Rest in der Halle, um aufzuräumen. Viel gibt es zu unserem letzten Waldspiel nicht mehr zu...

wn

Ein letztes mal blicken wir auf die Schützenhalle in Kirchhundem zurück und erinnern uns an die schöne Zeit, die wir hier verbracht haben. Wir haben neue Freundschaften geknüpft und eine Menge Spaß gehabt. Zwar ist die Trauer um das Ende des Lagers groß, doch die Vorfreude auf Zuhause natürlich auch.

Zusammen wandern wir also zum Sportplatz, wo die Dorfies schon auf ihre Niederlage warten. Die Mädels machen sich zum Cheerleading bereit, während sich die Jungs mit den Leitern warmmachen. Das Spiel geht los und hat es wirklich in sich, denn die Dorfies nehmen wenig Rücksicht darauf, wie alt oder klein die Kinder sind und grätschen schonmal richtig rein. Für unsere Fußballer allerdings gar kein Problem, denn schon nach den ersten paar Minuten liegen wir 2:0 in Führung. Die Dorfies schaffen es irgendwie, jedes Mal auszugleichen, aber auch wir legen nach und so steht es kurz vor Ende 6:6. Das Spiel ist an Spannung kaum zu übertreffen. Auf einmal kommt ein Konter von uns zustande. Der Ball wandert schnell durchs Mittelfeld in den Sturm. Dort wartet nur noch der gegnerische Torwart. Ein Duell, 1 gegen 1, bahnt sich an....TOR!!!!

St. Stephanus hat es geschafft doch die letzten Minuten warten noch, alle warten gebangt und gucken den Schiedsrichter, an der immer wieder auf seine Uhr schaut. Bis ein Pfiff ertönt...und noch einer...und noch einer! Aus und vorbei! St. Stephanus hat gewonnen, wir haben gewonnen! Man kann sich vor Jubel kaum noch halten und liegt sich in den Armen. Überglücklich und zufrieden wandern wir zurück zur Halle, wo erstmal alle duschen gehen und danach wartet auch schon das letzte Abendessen auf uns. Und auch dieses ist nicht zu übertreffen, denn wir nennen es nicht umsonst das Highlight-Buffet.

Dafür hat die Küche nochmal alles gegeben. Schnitzel, Lasagne, Gratin, Frikadellen, Hamburger, Hotdogs und Nachtisch in allen Formen und Farben. Zuvor werden wir alle allerdings noch einmal rausgeschickt, damit die Halle von den Leitern entsprechend vorbereitet werden kann. Als es so weit ist, begrüßen uns die Leiter mit einem warmen Applaus, den wir uns auch irgendwo verdient haben. Danach geht es los mit dem Buffet. Alle kommen aus dem Schmausen kaum raus und niemand zählt heute die Kalorien oder hält sich aus sonstigen Gründen zurück. Alles geht rein bis nichts mehr passt. Danach steht noch die allerletzte Abendshow an und dies ist wie immer die Highlightshow. Alle Gruppen werden dabei einzeln auf die Bühne gebeten und jedes Lagerkind erhält von den Tischgruppenleitern eine individuelle Urkunde mit dem Lagerfoto drauf.

Zwischendurch finden noch einige Acts statt, auch „Slow-Motion-Piet“ konnte nochmal nach Kirchhundem geholt werden. Die älteste Tischgruppe hat sogar eine unglaubliche Wette parat und hat diese auch gewonnen. Die gesamte Gruppe, 17 Leute an der Zahl, hat sich in einen Citroen C2 gequetscht, und dieser konnte sogar noch fahren. Nach der Highlightshow erwartete uns die letzte Party, die nochmal richtig cool war und danach...was soll man da noch sagen, das Lager war danach praktisch vorbei und so lagen wir uns alle ein wenig wehmütig in den Armen und der ein oder andere konnte sich die Tränen auch nicht verdrücken. Da es der letzte Abend ist, dürfen wir uns aussuchen, wo wir schlafen wollen, und dementsprechend sieht die Halle auch ein wenig chaotisch aus, aber das ist allen heute egal.

Eine normale Olympiade hatten wir ja schon, doch nun kommt die Wasserolympiade, die uns dank des guten Wetter einen riesigen Spaß beschert. Und wie jedes Jahr endet diese Olympiade mit einer monstermäßigen Wasserschlacht zwischen Leitern und Kindern. Hiernach wird natürlich erstmal geduscht. Nach dem Abendessen kommt dann ein weiteres Highlight, das nicht fehlen darf und auf das sich viele schon gefreut haben, denn das Lagerfeuer steht an.

Zusammen gehen wir von der Halle los bis zum Lagerfeuerplatz, der nicht wirklich weit entfernt ist. Dort angekommen packen einige Leiter ihre Gitarren aus und begleiten uns zu Liedern aus dem eigens angefertigten St.-Stephanus-Songbook! Andere gehen auf den Spielplatz, der direkt neben dem Platz ist und manche nutzen die Gunst der Stunde und machen sich ein Stockbrot fertig. Ein wenig müde von dem ganzen Lagerstress fallen wir dann alle sofort ins Bett, als wir zurück an der Halle ankommen.

Wir hatten auf unserem Weg zurück auch Aufgaben zu erledigen. So musste wir zum Beispiel eine kleine Hütte bauen, ein kleines Boot basteln, etc. Zum Mittagessen gab es für jede Gruppe Ravioli in Dosen. Es ist dabei jedem selbst überlassen, ob die Gruppe lieber versucht, ein Feuer zumachen, um seine Ravioli warm zu genießen, oder sie doch gleich kalt isst. Aber zum richtigen Survival-Day gehört natürlich auch ein Feuer, und so gaben wir als Gruppe nicht auf, bevor wir nicht warme Ravioli hatten. Zurück auf dem Weg zur Halle wurden uns dann auch unsere Rollen gesagt, denn für den Abend war der Promi-Abend geplant.

So besuchten uns nach dem Abendessen Schauspieler wie Tom Cruise oder Brad Pitt, aber auch Sänger und Sportler der internationalen Spitzenklasse und es gab eine riesige After-Show-Party mit Bowle, Knabberzeugs etc. Nach dieser krassen Party wurde erneut zur Gute-Nacht-Geschichte gerufen bevor die Bettruhe begann. Doch wer denkt das es das mit dem Programm für heute gewesen ist der irrt gewaltig:

1 Uhr Nachts: Laute gruselige Musik dröhnt aus den Boxen, die ganze Halle ist zugenebelt, vermummte Gestalten laufen durch die Schlafträkte und fordern uns dazu auf, aufzustehen und mitzukommen. Starr vor Angst gehorchen wir ihren Befehlen, wer nicht aufstehen will, wird von ihnen gezwungen. Spätestens jetzt ist allen klar was kommt: Die Geisternacht! Sobald sich alle angezogen vor der Halle befinden, geht es Richtung Wald. Dort haben die Leiter bereits ein kleines Waldstück herausgesucht und es mit Grablichtern und Fackeln schwach ausgeleuchtet.

Es reicht, um den Weg zu sehen, aber nicht um die Leiter, die um uns herum stehen und uns erschrecken wollen, zu sehen. In kleinen dreier- oder vierer-Gruppen geht es dann den Weg entlang, und was wir sehen ist Horror pur: Abgehackte Köpfe, Feuerteufel, irre gewordene Menschen etc. Manche von uns haben sogar soviel Angst, dass sie nach ihrer Mama schreien, und andere kommen aus dem Heulen gar nicht mehr raus. Wir sind froh, als alle Gruppen durch sind und wir endlich wieder Richtung Halle gehen können, wo noch eine heiße Suppe oder heißer Kakao auf uns wartet, bevor wir wieder Schlafen gehen können.

Um das ganze ein wenig unkompliziert zu halten, mussten die Leiter dafür den Weg der Gallierrallye ablaufen. Für uns Kinder war das natürlich eine gelungene Aktion, während es für manche Leiter eher zu einer kleinen Qual wurde. Nachdem der letzte Leiter dann alle Kinder mit zur Halle genommen hatte, konnten wir in Ruhe abendessen, bevor ein weiteres Highlight seinen Weg nahm. Die Zapp-Show stand an, bei der die Leiter lustige Sketche performen oder kleine Performances wie Germanys Next Topmodel vorspielen. Dieses Jahr schien vor allem der allseits bekannte „Slow-Motion-Piet“ mit seiner Lahmass-Crew den Kindern mächtig auf die Lachmuskel zu schlagen. Doch irgendwann nimmt jedes Spaßfeuerwerk sein Ende, sodass auch dieser Tag nach der Gute-Nacht-Geschichte endete.

Nach dem Frühstück stand das Ja-Nein-Spiel auf dem Programm, bei dem es, wie könnte es auch anders sein, zwei große Gruppen gab, die sich gegenseitig einen Kampf lieferten, um beim Mittagessen anfangen zu dürfen. In dem Spiel ging es darum, mit der gesamten Gruppe zu schätzen, ob die Antwort auf eine Frage "JA" oder "NEIN" ist und dieses folgendermaßen zu zeigen: auf den Boden legen für "NEIN", auf Huckepack nehmen für "JA".

Beide Teams wollten diesen Kampf unbedingt gewinnen und es wurden viele witzige und kreative Sprüche den Gegnern an den Hals geworfen. Die Motivation war bei beiden Teams am Höhepunkt und bei wirklich jedem blitzte der Kampfgeist hervor. Danach konnte man noch in zahlreichen Spielen, wie der Reise nach Jerusalem, Punkte holen, um als "stärkeres" Geschlecht die Halle zu erobern. Am Ende stand ein Ergebnis, das kaum hätte knapper sein können. Jedoch mussten die Mädels eine weitere Niederlage hinnehmen.

Also verbrachten Jungs und Mädels ihr Abendprogramm getrennt. Die Jungs feierten mit viel Malzbier eine Riesenparty in der Halle und verwüsteten den Mädchentrakt. Da das jedoch deutlich zu weit ging, verdonnerten die Leiter sie dazu, alles so herzurichten, wie es vorher war. Die Mädels haben sich gemütlich im Schützenhallenvorraum getroffen, Cocktails gemixt und mit Begleitung einer Gitarre viele schöne Lieder gesungen. Am Ende haben alle zusammen noch eine Party in der Halle gefeiert, um die "Feindschaft" ausklingen zu lassen. Denn am nächsten Tag war alles wieder ganz normal, wie immer.

Der Regen, der leider den ganzen Tag anhält, macht uns zwar zuschaffen, aber unsere Motivation ist beinahe grenzenlos und so kommen nach rund zehn Stunden auch die letzten Gruppen wieder an der Halle an. Da wir alle verständlicherweise ein wenig müde sind, gibt es kein großartiges Abendprogramm mehr, nur ein paar kleine Spiele, die die Leiter für uns vorbereitet haben, und wer möchte, darf sich auch hinlegen und einfach mal ein wenig entspannen. Zum Glück heißt es dann relativ früh wieder: „Zähne putzen, Pipi machen, ab ins Bett!“ Diese Nacht hat mit dem Einschlafen niemand Probleme.

Danach geht es dann in die Mittagspause, die wir uns nach dem Sporttunier auch wirklich verdient haben. Nach der Mittagspause geht es dann mit „Spiel ohne Grenzen“ weiter, oder wie wir Lagerkinder es kurz nennen: SPOG. Dazu werden wir wieder einmal in Gruppen eingeteilt und bestreiten einige Minispiele, die die beste Gruppe herauskristallisieren sollen. Stimmungspunkte dürfen dabei natürlich nicht fehlen, weswegen es zeitweise auch ziemlich laut wird in der Halle. Nachdem sich die Leiter einen kleinen Scherz erlaubt haben (man konnte SPOG praktisch nur durch das letzte Spiel gewinnen, auch wenn man vorher keine Punkte hatte :D), ging es dann sofort mit dem Aufräumwettbewerb weiter und wenn man sich mal so umguckte, war dieser auch bitter nötig.

Nachdem alles wieder seine gewohnte Ordnung geht, gibt es Abendessen und zwar ein besonderes. Da die Mitte des Lagers ansteht, gibt es mal wieder das altbekannte Bergfest, und dafür hat sich die Küche dieses Jahr besonders angestrengt. Es gibt gegrillte Würstchen, Salate und selbstgemachte Aufstriche in Massen und alle können es kaum erwarten, endlich das Buffet zu plündern. Pappsatt geht es für uns sofort mit dem „Battle of Kirchhundem“ weiter. In unseren Gruppen müssen wir es durch verschiedene Spiele schaffen, uns die Stadtteile von Kirchhundem zu ergattern.

Dabei haben die Stadtteile verschiedene Wertungen, und die Gruppe mit den meisten Punkten gewinnt am Ende. Es ist ein erbitterter und harter Kampf um Kirchhundem, aber letztlich kann sich Gruppe 1 dann doch durchsetzen und wird somit zum Sieger des Battle of Kirchhundem gekührt. Nun steht noch die Gute-Nacht-Geschichte an, und alle sind ein wenig traurig aber auch glücklick, da eine Woche Lager rum ist aber immerhin noch eine mindestens genauso geile Woche vor uns steht.

Der Regen stört uns zwar ein wenig, aber als wir uns erstmal gesammelt haben und alle zum Schwimmbad wanderten, hellte der Himmel schon auf und die Vorfreude stieg. Dieses Jahr sind wir das erste Mal im Schwimmbad in Olpe, und als wir das Schwimmbad sehen, kommen wir kaum noch aus dem Staunen heraus. Noch kurz das Mittagessen hinter uns gebracht und schon geht es los. Das Schwimmbad besitzt eine tolle Rutsche und einen großen Außenbereich sowie Sprungbretter und erfüllt uns somit alle unsere Wünsche. Nach drei Stunden möchten wir es kaum noch verlassen, aber was muss das muss. Zurück an der Halle gibt es dann Abendessen, bevor uns das nächste Lagerhighlight erwartet.

Die Miss-Mister-Wahl steht an. Dabei wird von einer prominenten Jury erstmal aussortiert, wer das Zeug zum Mister Kirchhundem bzw. zur Miss Kirchhundem hat. Ist erstmal die Spreu vom Weizen getrennt, geht es richtig los. In einigen witzigen und waghalsigen Acts beweisen uns die Kandidaten, was sie können und verzaubern auch die Jury. Doch letztendlich kann nur einer den Titel Mister bzw. Miss Kirchhundem 2009 tragen, und so bestimmt die Jury im wahrsten Sinne des Wortes ein zauberhaftes Paar, das zusammen noch einen Tanz bestreitet, bevor alle zur Aftershow-Party gerufen werden. Kurze Zeit später hören wir dann die Gute-Nacht-Geschichte, und sie beendet eine wunderschöne erste Lagerwoche.

Nachdem den Dorfbewohnern langsam die Jobs ausgingen, wurden wir zurück zur Halle gerufen, wo auch schon das Mittagessen wartete. Nach Kioskbesuch und Mittagspause stand dann die Messe auf dem Plan. Dafür ist eigens unser Pfarrer aus dem schönen Münster angereist, der uns wie immer eine tolle Predigt hielt. Allerdings konnten einige von uns das Ende der Messe kaum erwarten, denn eines der absoluten Highlights sollte heute auch noch stattfinden: das Casino. Dazu mussten wir uns direkt nach der Messe fertig machen. Gestylt bzw. geschminkt wurde von den Leitern und auch Anzüge und Kleider konnten wir uns aus der Verkleidungskiste besorgen. Da man nur mit Begleitung ins Casino kam, musste sich jeder natürlich vorher schon einen Partner suchen, was für besonderen Kitzel unter uns sorgte.

Im Casino selbst wurden wir dann von den Leitern mit Essen und Bowle bedient, bevor es dann an die Spieltische ging. Mit von der Partie waren Roulette, Poker, Black Jack, und auch Versteigerungen standen an. Bei diesen konnten wir unser erspieltes Geld für in tolle Preise verprassen. Dieser Abend bleibt wohl jedem Lagerteilnehmer noch lange in Erinnerung. Aber wie jeder Abend nahm auch dieser viel zu schnell ein Ende, denn das Casino wurde von der Polizei gestürmt und musste wegen illegalem Glücksspiel leider schließen. Nachdem wir uns alle von unseren Casinopartner verabschiedet hatten, hatte auch dieser wundervolle Abend bzw. Tag nun ein Ende.

So durften wir uns während der Wanderung im Nachbardorf Hofolpe umsehen, bevor es dann wieder durch den Wald Richtung Kirchhundem ging. Ein wenig nass vom Regen, aber trotzdem noch voller Motivation bekamen wir an der Halle unser verdientes Abendessen. Danach stand eine neue Show an, auf die wir alle sehr gespannt waren. Vom Titel:“Tut er's oder tut er's nicht?!“ ließ sich nicht viel ableiten, aber das Spielkonzept bereitete uns einen Riesenspaß.

Vor allem die lustigen und auch komischen Aufgaben, die Leiter so wie Kinder erfüllen mussten, ließ die Stimmung aufkochen. Nachdem die beiden Moderatoren dann von uns Kindern geduscht wurden, ging es wieder zur Gute-Nacht Geschichte, bei der einige Kinder schon einschliefen. Ein weiterer Tag voller Spaß war vorbei und mit einem tränenden Augen bemerken einige von uns, dass nur noch 10 Tage Lager vor uns liegen...

Nach diesem kleinen „Schmaus“ ging es dann weiter mit dem richtigen Mittagsessen. Hmm war das herrlich! Wieder einmal öffnet der Kiosk, bevor es in die Mittagspause geht. Hiernach stand das nächste Waldspiel an, passend zum Motto hieß es „Gangs of Kirchhundem“. Unsere Aufgabe war es, uns auferlegte Sünden durch Ablassbriefe zu vernichten. Dabei konnte man sich auf legalem Weg, sowie auf illegalem Weg Geld für die Ablassbriefe erarbeiten. Auch dieses Spiel bereitete uns im wahrsten Sinne des Wortes einen Mordsspaß.

Nach dem Abendessen hatten wir dann endlich Zeit, uns in der Gruppe ein wenig besser kennen zu lernen, denn der Gruppenabend stand bevor. In unseren Tischgruppen haben wir uns daher rund um Kirchhundem verteilt und haben gesungen oder kleine Spiele gespielt. Auch Germanys next Topmodel wurde während des Gruppenabends dargestellt. All das stärkte den Zusammenhalt in der Gruppe, und so begaben wir uns mit einem Lächeln auf den Lippen erneut ins Bett.

Bis man alle 15 Stationen abgelaufen ist, dauert es ein wenig und spätestens ab Station 13 beginnt der Kampf mit den eigenen Kräften, bis es dann nach der letzten Station heißt: Mittagessen! Nach dem Mittagessen konnten wir uns wieder am Kiosk mit der täglichen Portion Süßigkeiten eindecken, bevor es wieder in die Mittagspause ging. Nach der Mittagspause ging es dann auf zu unserem ersten Waldspiel, der Schmugglerjagd. Dabei werden wir in zwei Teams aufgeteilt, und nachdem sich jedes Team im Wald eine Burg gebaut hat, gilt es, Gegenstände mit jeweils verschieden hoher Wertung hinüber zu schmugglen. Das Spiel bereitet uns allen einen Riesenspaß und bringt uns bei dem Wetter auch ordentlich ins Schwitzen.

Eine ¾ Stunden später sind wir wieder an der Halle und es heißt erstmal Frühstück, auf das sich alle tierisch freuen. Wie nach jeder Mahlzeit gibt es auch diesmal eine kurze Pause, bevor es um 10.30 mit dem Foto-Dorf-Spiel weiter geht. In selbst eingeteilten Gruppen dürfen wir nun das Dorf erkunden und müssen dabei bestimmte Gebäude finden und Fragen zu diesen zu beantworten. Nach einem Austausch mit den anderen Gruppen haben wir es endlich geschafft und spurten zurück, um die ersten an der Halle zu sein. Das lang ersehnte Mittagessen folgt und unsere Erwartungen an das Küchenteam werden mit jedem Essen übertroffen.

Nach dem Mittagessen werden Fege- und Tischdienst verrichtet und danach geht es in die Mittagspause, bei der drinnen geschlafen und draußen mit den Leitern gespielt werden kann. Auch der Bach darf mit den Leitern zusammen betreten werden. Nach der Mittagspause wird es dann spannend rund um Kirchhundem. Ein Mordfall soll von uns Hobbykinderdetektiven aufgedeckt werden, in den auch die Mafia irgendwie verwickelt ist, und der Fall ist wahrlich nicht einfach zu lösen. Aber nachdem wir alle Zeugen befragt und unsere Kombinationsgabe ein wenig haben spielen lassen, ist uns klar, wer der Mörder war. Also schnell zum nächsten Leiter und den verdienten Preis abholen.

Es dauert nicht lange, bis jemand zum Abendessen läutet und nach dem Essen steht das nächste lang erwartete Highlight an: der Lagertanz. Diesmal haben sich die Leiter einen coolen Tanz auf „Cherona – Sound of Africa“ ausgedacht, der uns nun kleinschrittig beigebracht wird, bis ihn auch der allerletzte beherrscht. Nach einer kleinen Party heißt es dann wiederrum „Zähne putzen, Pipi machen, ab ins Bett“, und so ging unser erster richtige Tag im Lager zu Ende.

Nachdem der Bus endlich leergeräumt ist, dürfen wir uns in die Halle begeben. Wie jedes Jahr bricht ein riesiges Chaos aus und jeder stürmt in den Jungen- oder Mädchenschlaftrakt, um sich den besten Schlafplatz in der Halle bei seinen Freunden zu sichern. Nachdem uns die Leiter geholfen haben, unseren Schlafplatz einzurichten, ist das erste Abendessen dran. Ein Gaumenschmauß eigens von dem achtköpfigen Kochteam vorbereitet. Nach dem Abendessen haben wir kurz Zeit, uns von der anstrengenden Busfahrt zu erholen, bevor es mit der Einführungsshow weitergeht.

Die Stimmung ist grandios und jeder freut sich darauf das Lagermotto zu erfahren, welches nach zwei Spielen, die die Kinder gegen die Leiter gewannen, auch enthüllt wurde. „Agenten & Ganoven – Kirchhundem in den Händen von St. Stephanus“. Ein Staunen geht bei diesem Motto um und alle freuen sich riesig auf die bevorstehenden 14 Tage unter diesem Motto. Nach der Tischgruppeneinteilung erhalten wir alle unser Lager-T-Shirt, das mit dem Motto bedruckt ist, sowie unser Lagerheft. Nachdem die Lagerregeln vorgestellt wurden, gab es noch eine kleine Party bevor es hieß: „Zähne putzen, Pipi machen, ab ins Bett!“

Münster / Kirchhundem. Das Motto des KJG-Sommerlagers von St. Stephanus ist noch geheim; dass die 75 teilnehmenden Kids von acht bis 16 Jahren jedoch jede Menge Spaß haben werden, wenn sie zwei Wochen im sauerländischen Kirchhundem unterwegs sind, scheint aber gewiss. Schließlich warten Lager-Höhepunkte wie Casino, Bergfest, Lagertanz und ein Survival-Tag auf die Kinder und Jugendlichen.

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