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Nachtleben in Bocholt

Nach Bluttat auf Kneipenmeile: Polizei und Stadt halten Bocholt für sicher

wn

Bocholt - Wie sicher ist das Nachtleben in Bocholt? Nach der Bluttat vor zwei Wochen auf der Ravardistraße, bei der ein 26-jähriger Rheder erstochen wurde, steht diese Frage bei vielen Bocholtern im Raum. Doch für Angst nachts auf den Straßen der Innenstadt gibt es keinen Grund, sagen Polizei und Stadt - Bocholt sei im Landesvergleich ein sicheres Pflaster. Die Straßenkriminalität in Bocholt hat im Jahr 2011 bislang im Vergleich zum Vorjahr keineswegs zugenommen, erklärt Polizeipressesprecher Frank Rentmeister. Bocholt sei vergleichsweise sicher: „Die Straßenkriminalität liegt hier deutlich unter dem Landesdurchschnitt in NRW.“ Der tragische Gewaltakt von vor zwei Wochen sei ein trauriger Einzelfall, den man nicht verallgemeinern dürfe, sagt Rentmeister. Und natürlich sei die Polizei weiterhin auf Bocholts Straßen präsent – und zwar genauso wie vor der Bluttat. Rentmeister: „Daran ändert sich nichts.“ Auch die Stadt sieht keine Sicherheitsmängel in Bocholts Nachtleben. Thomas Waschki, zuständiger Ordnungsdezernent, erkennt keine besonderen Auffälligkeiten in der gegenwärtigen Statistik: „Die Sicherheitslage in der Stadt ist nach wie vor als gut einzuschätzen.“ Gerade die Ravardistraße habe in den vergangenen Jahren eigentlich eine gute Entwicklung genommen, sagt Waschki und verweist auf den runden Tisch von Anwohnern, Wirten, Stadt und Polizei, der 2008 ins Leben gerufen wurde. „Seitdem hat sich ein neues Gefühl auf der Ravardistraße entwickelt.“ Gerade deshalb sei es „sehr schade, dass die Ravardistraße durch die Bluttat negativ ins Gerede gekommen ist“.

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