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Nach der Schule wieder Schule

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Nach dem Unterricht noch zur Nachhilfe – so geht es vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Etwa jeder dritte bis vierte Schüler nimmt zumindest eine Zeit lang Nachhilfestunden.

Vor allem Zwölf- bis 16-Jährige pauken nach der Schule extra. Gefragt sind besonders die Unterrichtsfächer Mathe, Englisch und zum Teil auch Deutsch. Das zeigt die neue Studie eines Bildungsforschers. Der heißt Dieter Dohmen und hat das Thema für das Bundesbildungsministerium erforscht.

Vor allem Kinder, deren Eltern gut verdienen, gehen zur Nachhilfe. Und nicht nur, wenn ihnen das Sitzenbleiben droht. Auch gute Schüler wollen mit der Lernhilfe noch besser werden. Sie hoffen, dass sie mit tolleren Noten später bessere Chancen für eine Ausbildung oder ein Studium haben.

Für den Extra-Unterricht bezahlen die Eltern viel Geld. Bei einem Jahr Nachhilfe mit vier Stunden in der Woche kostet es im Schnitt etwa 1200 und 1750 Euro, heißt es in der Studie. So verdienen Nachhilfeschulen eine Menge. Es werde aber kaum kontrolliert, wie gut sie sind und was sie wirklich machen, kritisieren Fachleute. Deshalb fordern sie bessere Kontrollen.

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