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Unfallopfer hinterlässt drei Kinder

Nach tödlichem Unfall: Haftbefehl gegen Autofahrer erlassen

wn

Münster - Am Samstagmorgen kollidierte ein alkoholisierter Autofahrer mit dem Pkw einer Frau aus Albachten, die im Krankenhaus an den schweren Verletzungen starb. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das zuständige Amtsgericht in Münster Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den 24-jährigen Münsteraner erlassen. Bei dem Unfall geriet der Autofahrer auf Grund stark überhöhter Geschwindigkeit und 1,19 Promille in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem PKW der 43-jährigen zusammen. Hierbei wurden beide Fahrzeugführer in ihren Autos eingeklemmt und mussten durch Kräfte der Berufsfeuerwehr Münster geborgen und verletzt in münsterische Krankenhäuser verbracht werden. "Ohne das rücksichtslose Verhalten im Straßenverkehr durch das Fahren unter Alkoholeinfluss und überhöhter Geschwindigkeit des Unfallverursachers, wäre dieses verhängnissvolle Verkehrsunfallgeschehen mit den daraus entstandenen Folgen vermeidbar gewesen", sagte Heinz-Albert Stumpen, Leiter der zuständigen Verkehrsdirektion. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das zuständige Amtsgericht in Münster Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den 24-jährigen Münsteraner erlassen. Nur strenge Meldeauflagen sorgen dafür, dass der Mann nicht direkt ins Gefängnis muss. „Wer sich betrunken ans Steuer setzt und so rücksichtslos fährt, dass ein Mensch dadurch zu Tode kommt, hat mit einer so hohen Freiheitsstrafe ohne Bewährung zu rechnen, die auch den Erlasss eines Haftbefehls rechfertigt“ erklärt Oberstaatsanwalt Heribert Beck. Die alleinerziehende Mutter hinterlässt drei Kinder im Alter von 19, 16 und fünf Jahren. Sie war auf dem Rückweg von ihrer Arbeit als Zustellerin.

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