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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ahlen

Nachwuchs vereint hohe Motivation

-pes- Ahlen . Insgesamt 17 junge Leute handeln getreu dem Motto „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“. Sie starteten soeben ihren Grundausbildungslehrgang. „Sie beginnen die sicher schönste Zeit in Ihrer Feuerwehrlaufbahn“...

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Ahlen. Insgesamt 17 junge Leute handeln getreu dem Motto „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“. Sie starteten soeben ihren Grundausbildungslehrgang. „Sie beginnen die sicher schönste Zeit in Ihrer Feuerwehrlaufbahn“, sagte Wehrführer Walter Wolf während der Begrüßung der angehenden Feuerwehrwehrleute in der Hauptwache. „Die jungen Leute kommen etwa zur Hälfte aus der Jugendfeuerwehr, zur Hälfte aus der Nachwuchswerbung. Das ist ein tolles Ergebnis“, freute sich der Lehrgangsleiter Rainer Pottgüter, der zugleich Zugführer im Süden ist.

Derweil machte Walter Wolf die Novizen mit ihrem Lehrgangsmaterial vertraut. Ein prall gefüllter Ordner mit Wissen rund um Vorschriften, Technik und was sonst noch so nötig ist wurde ihnen ausgehändigt. „Zum Ende der Ausbildung kennen Sie das sicher auswendig“, sagte Wolf mit einem Augenzwinkern.

Dazu haben die Floriansjünger bis zum 7. März Zeit, dann endet die Ausbildung mit der Aushändigung der Leistungsnachweise. Dazwischen liegt ein volles Programm. Das begann bereits gleich nach der Begrüßung.

„Rechtsgrundlagen und Organisation“ lautete das Thema des ersten Tages. Mit der Grundausbildung in Fahrzeug- und Gerätekunde, Löschübungseinsätzen aber auch Themen wie Stressbewältigung und Einsatznachsorge sind nun die kommenden Wochenenden ausgefüllt. Sprechfunk, Kartenkunde und der Umgang mit Gefahrgütern füllen den Ausbildungsplan zur Genüge.

Freitags drei, Samstags acht und Sonntags fünf Stunden Ausbildung werden den angehenden Brandbekämpfern die Wochenenden mit theoretischem Lernen und praktischen Übungen drastisch verkürzen. Doch die Motivation ist hoch und der Wille zum Einsatz für andere groß.

Die Lehrgangsteilnehmer kommen aus dem gesamten Stadtgebiet. „Blicken Sie über Ihren Zug hinaus, wir sind alle eine Truppe“, betonte der Wehrführer. Damit unterstrich er den geforderten Zusammenhalt der einzelnen Wachen und die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen Wehrleuten.

Mit Blick auf die für Außeneinsätze nicht so verlockende Jahreszeit sprach der Chef den „Neuen“ Mut zu: „Sehen Sie es positiv: Jetzt im Winter schwitzen sie nicht so.“ Bevor Walter Wolf aber das Wort an Rainer Pottgüter übergab, redete er dem Nachwuchs noch einmal ins Gewissen: „Gehen Sie mit der Ausrüstung pfleglich um. Die normale Beanspruchung ist schon hoch, da ist jeder zu vermeidende Schaden bereits ein Gewinn“, machte Walter Wolf deutlich.

Als Lehrgangsleiter fungieren neben Rainer Pottgüter die Stellvertreter Guido Sellenrieck und Dieter Gerbsch. Bei den einzelnen Unterrichtseinheiten in den speziellen Fachgebieten werden sie von zahlreichen weiteren Kameraden tatkräftig unterstützt.

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