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Nerven im Zaum halten

Martin Weßeling

Sendenhorst. Nadine Gionkar macht sich nichts vor. Wenn die Handball-Damen der SG Sendenhorst am Samstag um 17.45 Uhr beim Tabellenersten in Ibbenbüren gastieren, dann stehen die Gäste mächtig unter Druck. Sollte der Zweite beim Ersten punkten, stößt er die Tür zum Aufstieg weit auf. Sollten die Sendenhorsterinnen allerdings verlieren, sinken die Chancen auf den Sprung in die Landesliga.

„Das muss man nicht viel sagen. Alle Spielerinnen wissen natürlich, worum es geht. Ich hoffe nur, dass mein Team nicht allzu nervös in Ibbenbüren auftreten wird. Gerade junge Spielerinnen machen sich in solchen Situationen zu viele Gedanken“, weiß die Sendenhorster Trainerin, dass ihr in gewisser Weise die Hände gebunden sind. Die Möglichkeiten, Einfluss auf die Leistung der eigenen Mannschaft zu nehmen, sind gerade in Topspielen begrenzt, da sich der Druck doch hemmend auf die Spielweise der Sendenhorsterinnen auswirken könnte.

Sei’s drum. Das Hinspiel verlor der Tabellenzweite nur knapp mit einem Tor Unterschied. Im Rückspiel soll es mit der Revanche klappen, wobei die Gäste vor allem auf den gefährlichen Rückraum der Gastgeberinnen aufpassen wollen. Im Angriff hofft Nadine Gionkar auf das gewohnt schnelle Kombinationsspiel. Insgesamt stehen der Sendenhorsterin zwölf gesundere Spielerinnen zur Verfügung. Daniela Podewilt rückt aus dem Kader der Reserve in das Aufgebot der Ersten.

Die Abfahrt erfolgt um 15.45 Uhr ab Reisebüro Tetzlaff. Wer mitfahren will, um die SG-Handball-Damen zu unterstützen, ist willkommen.

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