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Nervosität rechtzeitig abgelegt

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Dolberg. Schon wieder ein Derbysieg für die Damen des SV Eintracht Dolberg. Dennoch machte sich trotz des Rückenwindes vom letzten Sieg gegen die ASG in den ersten Minuten eine „Derby-Nervosität“ breit. So gelang es dem Kontrahenten vom TV Beckum mit zwei Toren in Führung zu gehen und Dolberg zunächst torlos ins Spiel starten zu lassen. „Es war eindeutig die anfängliche Nervosität, die uns den Rückstand gebracht hat. Schließlich will keiner die Punkte an den Ortsnachbarn abgeben“, stellte Frank Penger fest. Nach der 15. Minute allerdings legte die Eintracht ihre Nervosität ab und ging mit 6:5 in Führung. Von da an hatte Beckum nichts mehr entgegenzusetzen, schließlich waren auf dem Konto des SV bis zur Halbzeitsirene zwölf Zähler zu vermerken, auf dem des TV hingegen nur sechs. „Wenn es läuft, dann läufts“, so Penger. Nun dominierte die Eintracht das Match. Genauso wie in dem Spiel gegen die ASG glänzte Dolberg mit einer guten Deckung – für die Gegner aus Beckum gab es kein Durchkommen mehr. Zwar versuchten sie es zeitweise über den Kreis, doch der SV hatte mit einer 6:0-Abwehr stets die richtige Antwort parat. Das Spiel gestaltete die Eintracht variantenreich und die Gegenstöße liefen „sehr gut“. „Beckum hatte keinen vollständigen Kader, was uns in dieser Hinsicht noch überlegener machte“, so Penger. Letztendlich war es wieder ein gelungenes Derby, bei dem die Eintracht durch einen 28:15-Sieg die zwei Punkte im Lambertidorf behielt. Nun steht der SV auf dem vierten Platz der Tabelle. „In erster Linie ist es aber wichtig, sich nicht im Tabellenkeller festzusetzen“, befand Trainer Frank Penger.

Eintracht: Holling, Heißt – Penger (1), Krupski (3/2), Y. Winkler (11), J. Winkler (1), Hartmann (5/2), Lube (4), Gleffe, Konieczko, Echtermann (3), Wischnewski

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