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Neue Wege im Marketing-Bereich

Alexander Heflik

Münster. Preußen Münster stellt sich neu auf, zumindest im Bereich Marketing und Kommunikation. Nach x-Versuchen, den Marketingbereich im Wesentlichen durch eine Person zu besetzen, will der ambitionierte Fußball-Regionalligist nun einen etwas anderen Weg gehen. „Nach der Bewertung der vergangenen zwei Jahre, als wir mit Marketingleitern gearbeitet haben, wollen wir nun etwas anderes versuchen“, sagt Präsidiumsmitglied Carsten Gockel und erhält dabei Unterstützung von seinem Vorstandskollegen Siggi Höing. Es gibt also keinen Nachfolger für den offiziell am 31. Dezember ausscheidenden Marketingleiter Jürgen Rodenbröcker.

Der neue Plan: Die Kommunikationsagentur Cyrano wird eng mit dem Verein zusammenarbeiten und mehr Projekte als bisher betreuen, zum Beispiel den Neujahrsempfang für Sponsoren am 17 Februar. „Wir treffen viele Leute auf von uns organisierten Veranstaltungen, die bereit sind, etwas beim SCP zu tun“, sagt Babette Lichtenstein, Geschäftsführerin von Cyrano. Die Agentur aus Münster, vor zehn Jahren gegründet und 23 Mitarbeiter groß, hatte unlängst für den SCP das Business Breakfast organisiert und den neuen Imagefilm konzipiert. Ziel: der Verein soll kommunikativer werden.

Zudem: Mit Christoph Nientiedt, der seit Jahren bereits im Hintergrund beim Verein mitarbeitet und federführend den U-12-Fanclub mit über 1000 Mitgliedern betreut, wird ab dem 1. April ein fest angestellter Ansprechpartner für die Sponsoren in der Geschäftsstelle arbeiten. Der 25-Jährige befindet sich in der Endphase seines Studiums, er beendet das Studium in Sport- und Eventmanagement mit der Abschlussarbeit „Kunden-Betreuung und Kunden-Gewinnung bei Profivereinen“. Der Berufseinstieg beim SCP ist eine interessante Aufgabe.

Auch wird momentan geprüft, ob mit einer Agentur für Sportrechte-Vermarktung zusammengearbeitet werden soll, die das Sponsoring des SCP weiterbringen kann. Dabei scheint der Club gerade in diesem Bereich Grenzen für die Viertklassigkeit erreicht zu haben, in der laufenden Saison werden stolze 2,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Aber in der Regel ist ein solcher Kuchen für einen Sportrechte-Vermarkter eigentlich noch klein. Doch, so Carsten Gockel: „Wir stehen in Gesprächen, zwei international agierende Agenturen zeigen Interesse.“

Bis Ende Januar soll ein entsprechender Partner gefunden sein. Schließlich gilt es, das zukünftige Filetstück des SCP zu vergolden: die neue Haupttribüne mit 3000 Sitzplätzen, davon allein 1000 sogenannten Business-Seats sowie den potenziellen zehn VIP-Logen. Bislang hat nur Hauptsponsor Tuja erklärt, in Höhe der Mittellinie einen VIP-Bereich entstehen zu lassen.

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