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Neuer Ablauf bestand Feuertaufe

Christian Wolff

Vorhelm. Auch ein Schützenverein muss sehen, dass er die Traditionen mit den aktuellen Entwicklungen in Einklang bringt. Veränderte Lebens- und Arbeitswelten sind die Gründe dafür. Und so entschlossen sich die Vorhelmer Kameraden vor einigen Monaten zu deutlichen Änderungen im Programm. Diese haben dem Festablauf gutgetan. Dieses Resümee zog Ralf Kiowsky, Vorsitzender des Allgemeinen Schützenvereins Vorhelm (ASV), nach dem letzten offiziellen Programmpunkt.

Neu waren neben dem gemeinschaftlichen Mittagessen auch die Jubilarehrungen am Donnerstag (die „AZ“ berichtete) sowie der große Festumzug am Samstagabend. „Es bleiben aber noch Aufgaben“, sagte der Schützenchef. „Wir müssen zusehen, dass wir nicht nur zu Christi-Himmelfahrt die breite Masse auf den Festplatz ziehen.“ Der Festsamstag dürfe nicht zu einer „geschlossenen Gesellschaft“ werden. In diesem Punkt habe der große Umzug seine Wirkung nicht verfehlt: An den Straßen stand stellenweise deutlich mehr Publikum als in den Vorjahren. „Wir werden das Schema auf jeden Fall beibehalten.“ In wenigen Tagen soll es noch eine offizielle „Manöverkritik“ im Vorstand geben.

Nicht unerwähnt soll auch der diesjährige Träger des BMC-Ordens bleiben. Die ASV-Unterabteilung „Ballermannsclub“ ehrte damit bereits am Freitagabend Michael Büttendorf. Dieser zeigt seit vielen Jahren großes Engagement im Festausschuss. Die Herrichtung des Platzes im Nachtkamp stehe, so BMC-Sprecher Heinz Uthmann, weitgehend unter seiner Regie.

Während der feierlichen Krönungszeremonie am Samstag wurden nicht nur die neuen Vorhelmer Regenten Andreas Demski und Renate Eskötter mit ihren Insignien ausgestattet, sondern auch das Jungkönigspaar. Sichtlich stolz auf seinen goldenen Treffer war Philipp Reichsgraf von Schall-Riaucour, der schon einige Jahre hart an der Vogelstange gekämpft hat. Zur Jungkönigin wählte er Lisa Rehbaum.

Gestern trafen sich die aktiven Schützen zum gemeinsamen Abbauen auf dem Schützenplatz. Bis es im kommenden Jahr wieder heißt: „Horrido“.

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