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News für Azubis

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Viele Azubis müssen aushelfen

Gut jeder zehnte Lehrling muss regelmäßig Dinge erledigen, die nichts mit seiner Ausbildung zu tun haben. Das ergibt sich aus dem Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). 10,5 Prozent der Azubis sagen, dass sie „häufig“ oder sogar „immer“ Aufgaben bekommen, die nicht zur Ausbildung gehören. Etwas mehr als ein Drittel (34,4 Prozent) gibt an, nie für ausbildungsfremde Tätigkeiten eingesetzt zu werden.

Nach dem Berufsbildungsgesetz ist es zwar verboten, dass Lehrlinge ständig Einkäufe für den Chef erledigen oder mit seinem Hund Gassi gehen müssen. Als Mitarbeiter auf der untersten Ebene wage es aber kaum ein Auszubildender, dagegen anzukämpfen, heißt es in dem DGB-Report.

20 Prozent der Schüler lernen Französisch

Etwa jeder fünfte Schüler in Deutschland lernt Französisch in der Schule, sagt eine Sprecherin des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Seit mindestens drei Jahren stagniere das Interesse an der Sprache. In Frankreich dagegen habe Deutsch momentan ein wenig Aufwind, während das Interesse, spanisch zu sprechen, nachlasse.

Probleme sofort ansprechen

Jeder fünfte Azubi bricht laut Bundesinstitut für Berufsbildung seine Lehre ab. „Das entscheidende Problem ist oft, dass Auszubildende völlig falsche Vorstellungen von einem Beruf haben“, sagt Berufsberater Wolfgang Folkerts. Das zweite große Problem sind Konflikte im Betrieb. Probleme sollten Azubis sofort ansprechen, rät Ausbildungsexperte Dirk Neumann.

Jeder Lehrling habe das Recht, dass ein Ausbildungsplan aufgestellt und auch eingehalten wird. Gerade in kleinen Betrieben müssten die Lehrlinge ihren Chef dazu aber manchmal ein bisschen drängen. Eine Lehrstelle sei ein hohes Gut, dass Jugendliche nicht leichtfertig aufgeben sollten.

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