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Ni hao heißt Hallo

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In vier Monaten starten die Olympischen Spiele in China. Hundert junge Leute aus Deutschland haben sich in dem Land in Asien gerade eine Woche umgeschaut. Sie sind Basketballer, Hockeyspieler, Fußball-Schiedsrichter oder setzen sich bei Sportorganisationen ein.

Karolin Weber macht mit bei der Deutschen Sportjugend und war in China dabei. Sie ist 21 Jahre alt, kommt aus Landscheid in Rheinland-Pfalz und hat Kalle mehr erzählt.

Hallo Karolin, sprichst du jetzt Chinesisch?

Karolin Weber: Ni hao! Das heißt Hallo. Mehr aber nicht, dafür war die Zeit zu kurz, und dafür ist die Sprache zu schwer.

Was war das Beeindruckendste in China?

Karolin Weber: Nicht das, was wir gegessen haben, auch keine Gebäude. Sondern als in einer Schule Viertel vor zehn die Musik anging und um zehn Uhr 2200 Schüler da standen und alle Sport gemacht haben. Alle in Schuluniformen. Das war ein Bild, das kann man sich nicht vorstellen. Das war die Morgengymnastik. Das machen sie jeden Tag eine halbe Stunde.

Habt ihr auch Jugendliche getroffen?

Karolin Weber: Ja, wir waren eine Zeit an einer Mittelschule. Dort haben wir mit Jugendlichen Basketball gespielt und auch ein Lied gesungen. Aber es war kaum Zeit zum Austausch. Die waren sehr zurückhaltend. Vielleicht auch, weil immer ein Lehrer dabei war.

Was hat dir nicht gefallen?

Karolin Weber: Dass wir so schnell wieder nach Hause mussten. Wir haben auch mal eine Wohngegend gesehen, die fast slum-artig war. Aber sowas gibt es in jedem Land. Ansonsten: Ich hätte viel Smog – also dreckige Luft – erwartet, aber das war gar nicht so.

Konntet ihr etwas von den Olympia-Vorbereitungen in der Hauptstadt Peking sehen?

Karolin Weber: Ja, wir waren am Olympiastadion. Wir durften aber nicht rein, weil da noch gebaut wird.

Wie sieht es denn aus?

Karolin Weber: Es sieht aus wie ein Nest. Man nennt es ja auch Nest. Es ist riesengroß.

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