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Nieddu gibt den „Quälix“

Ahlen - Da wo Vorwärts Ahlen in der vergangenen Saison stand, da möchte Aramäer Ahlen in dieser Saison hin - in die Spitzengruppe der Liga. Dafür lässt Pietro Nieddu seine Belegschaft Kondition bolzen...

Cedric Gebhardt

Ahlen - Da wo Vorwärts Ahlen in der vergangenen Saison stand, da möchte Aramäer Ahlen in dieser Saison hin - in die Spitzengruppe der Liga. Dafür lässt Pietro Nieddu seine Belegschaft Kondition bolzen. In dieser Woche trieb er sie zehnmal die großen, zehnmal die kleinen Treppen des Sportpark Nords rauf und runter. Zudem gab es fünf Runde zu laufen. Und das Ganze dreimal. Pietro Nieddu auf den Spuren von „Quälix“ Magath. Doch der Aramäer- Trainer ist fest davon überzeugt, dass sich die Qualen seiner Spieler rentieren. „Nur so kommst du vernünftig durch die gesamte Saison“, meint Nieddu. Um die angestrebte Zielsetzung nicht gleich zu Beginn in die Tonne treten zu müssen, soll Sonntagnachmittag um 15 Uhr im Derby gegen die DJK Vorwärts mindestens ein Punkt her. „Das wird eine ganz enge Kiste“, vermutet Pietro Nieddu.

Das glaubt auch Jörg Böhle, den zu Saison-Beginn Verletzungssorgen beschäftigen. Christian Rogge (Zehbruch), André Mehring (Fuß verdreht) und Daniel Grabowski (Hüftprellung) fehlen am Sonntag auch der im Urlaub weilende Niklas Simon sowie die langzeitverletzten Franz Venker und Björn Ellefred. Pikant: Die beiden Letztgenannten sind die Mannschaftskapitäne. „Glücklicherweise haben wir aber noch zwei Spielführer mehr wählen lassen“, weiß Jörg Böhle.

Sonst würden seine Matrosen zu Saisonbeginn ganz ohne Kapitän und Steuermann durch die Liga rudern. So aber wird Sebastian Pälmke die DJK gegen die Aramäer aufs Feld führen. So wie er es schon in Beckum getan hatte, obwohl ihm eine 30-stündige Rückreise aus Ägypten, wo er im Urlaub weilte, in den Knochen steckte. Vorbildlich gab Pälmke in Beckum den Libero und hielt unter anderem mit Manndecker André Mehring hinten die Schotten dicht. Nun sieht die Lage anders aus. „Personell gehen wir auf dem Zahnfleisch. Daher ist für mich der Ausgang der Partie völlig offen“, bekennt Jörg Böhle. Er schätzt die Platzherren als hohe Klippe ein, die seine Mannschaft erst einmal umschiffen muss.

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