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"Norbit": Eddie Murphys fette Verkleidungsshow

Gian-Philip Andreas

Neulich hätte Eddie Murphy beinahe den Oscar gewonnen als abgewrackter Funksänger im jauligen Musical „Dreamgirls“. Vielleicht hat er ihn nicht bekommen, weil man weiß, dass der einstige „Beverly Hills Cop“ seit seiner Wiederauferstehung als „Verrückter Professor" sonst nur in Filmen wie diesem hier mitspielt: in müde-überdrehten Fäkalklamotten.

An der Geschichte von Norbit (Murphy mit Afro-Frisur), der sein unendlich langweiliges Leben lang von einer hysterischen Fetten (Murphy als Transe) verfolgt wird, die ihn zum Gatten will, ist rein gar nichts witzig. Furzwitze sind nicht mehr witzig.

Dickenwitze sind nicht mehr witzig. Die Regiefehler von Brian Robbins („Voll gepunktet") sind es schon gar nicht. Und dass Maskenbildner mit Latex toll fettschwitzende Hautlappen imitieren können, weiß man eh und will es nicht mehr sehen.

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