1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Nordwalde: St. Dionysius

  6. >

Ferienoskar Kreis Steinfurt

Nordwalde: St. Dionysius

wn

4. August Trotz des noch so frühen Aufstehens waren alle hell auf begeistert, da ein Tagesausflug mit dem Ziel „Rasti-Land“ bevorstand. Nach einem frühen, kräftigen Frühstück bewaffneten sich alle mit genügend Proviant. Mit bester Laune stiegen wir gruppenweise in den Bus und begannen die zweistündige Reise. Am Parkplatz gab es eine super, mega, hammergeile Witzrunde während wir auf die Ankunft der Kochmuttis warteten. Nach exakt 250 Metern waren wir am Ziel. Nur einer musste am Anfang direkt leiden. Einer unser Freunde musste einem aggressiven Wespenangriff trotzen. Nach einer halben Stunde ging es dann auch für ihn los. Jeder ging voller Elan und mit einem Grinsen auf dem Gesicht von Attraktion zu Attraktion. Leider konnte einer der Betreuer aufgrund von körperlichen Vorraussetzungen nicht in den vollen Genuss einiger Fahrgeschäfte kommen. Trotzdem hatten alle sehr viel Spaß an nassen Wasserbahnen, schnellen Achterbahnen und haarsträubenden Schiffsschaukeln. So ging es dann im strömenden Regen zum Bus und wir fuhren alle müde und entkräftet mit Halsschmerzen vom Geschrei nach Hause. Dort angekommen wartete, nach einer erfrischenden Dusche, schon ein leckeres Festmahl auf uns. Nach dem Essen machte Lagerleiterin Maria die Ansage, dass an diesem Abend gruppeninterne Aktivitäten bevorstanden. Einige spielten Doppelkopf in geselliger Runde, andere sortierten Müll oder putzten. Und so ging ein weiterer erlebnisreicher Tag im Lager vorbei. 2. August Schwer angeschlagen von einem wilden Discoabend erwachten wir durch die Harzer Morgensonne. Schwermütig begaben wir (müden Krieger) uns zum Frühstück. Gut gestärkt ging es direkt an die Arbeit! Ein Aufräum-Battle stand bevor. Siegessicher trat man der Aufgabe entgegen. Nach dem Schwingen des Putzlappens kam die nächste Stärkung mit dem Mittagessen. Im Anschluss kam die Jury, um die Zimmer zu begutachten. Danach wählte jeder seine Stärke, um so in seine jeweilige Neigungsgruppe zu gehen. Zur Auswahl standen Aktivitäten von Fußball über Orientierungslauf bis hin zur Traumreise. Am frühen Abend nach dem Abendmahl tippten alle beim Lagerlotto. Nach dem ziehen der ersten Zahlen hatten wir eine Stunde zur freien Verfügung, nach welcher das Abendprogramm mit Shakiras Waka-Waka eingeleitet wurde. Während des Abendprogramms kämpfte jeder gegen jeden, Minute um Minute bei "die perfekte Minute". Nach sieben schweißtreibenden Spielen wurde uns die Krönung des Tages präsentiert: Ausschlafen am nächsten Morgen! Der Jubel schalte durch den ganzen Saal. Und damit ging ein weiterer schöner, erlebnisreicher und schweißtreibender Tag im Lager vorrüber. Die Warmduscha 1. August Am Sonntagwurden wir von Mia und Janik um 8 Uhr geweckt. Nachdem das Wecklied ertönte, haben wir uns angezogen. Um 8.30 Uhr spielten die Betreuer das Rundenlied „Waka Waka“ ab und wir gingen nach unten, um uns für die Runde zu versammeln. Nach dem Frühstück sollten wir uns Sportsachen anziehen, denn um 10 Uhr dann das Völkerballtunier war. Die Kinder wurden in gerechte Gruppen eingeteilt. Die Betreuer, die auch eine Gruppe bildeten, haben, obwohl sie viel älter sind als wir, nicht gewonnen. Zum Mittagessen gab es Kartoffeln, Schnitzel und Gemüse. Als wir mit dem Essen fertig waren, sollten wir zu 15 Uhr Badezeug und Duschzeug einpacken. Um 15 Uhr sind wir dann zum Schwimmbad gelaufen. Es kostete vielen viel Mut, ins 20 Grad kalte Wasser zu gehen. Es gab ein Ein-, ein Dreimeterbrett und eine kleine Rutsche. Außerdem besaß das Freibad einen kleinen Kiosk. Nachdem wir zu Hause waren, gab es Abendessen: Brot mit Wurst oder Käse, außerdem gab es belegte Baguettes mit Paprika und Käse. Wir sollten uns zu 20.30 Uhr die schönsten Anziehsachen anziehen, denn es war „Party-Time“. Vor unserer „Disko“, die Discopogo heißt, mussten sich alle vor der Tür aufreihen und an dem Türsteher vorbeikommen. Jeder hatte einen kleinen Gutschein für ein Freigetränk. Außerdem gab es Flips und Brezel. Als die Disko vorbei war, gingen wir ins Bett und schliefen ganz schnell ein, weil wir so erschöpft vom tanzen waren ;). 31. Juli Ein cooler Start ins Lager: Wir waren so richtig gut ausgeschlafen, da hörten wir eines unserer Lieblingslieder „Helele“ von Velile und Safriduo, das uns jeden Morgen als „Aufwecklied“ weckt. Nach gut zehn Minuten sind wir aufgestannden und haben unseren Küchendienst gemacht: Teller, Besteck, Tassen, usw. decken. Dann kam unser weltberühmtes „Rundenlied“: „Waka Waka“ von Shakira, und unser super cooles „Piep Piep“ darf auf keinen Fall fehlen, wenn wir uns zum Essen treffen. Nach dem leckeren Frühstück konnten wir uns auf Tisch abwischen und auf die sehr coole Spülstraße freuen. Dann hatten wir eine Stunde Pause, um uns umzuziehen, zu schminken, zu chillen und zu duschen. Endlich hörten wir wieder unser Rundenlied, um danach unsere Gruppennamen zu kreieren. Unserer Gruppe heißt die "chilligen Chiller", es gab aber auch noch viele weitere lustige und kreative Gruppennamen wie zum Beispiel die "Checker von Schlecker", "The 8 non blondes", die "Gummibärenbande" und noch viele mehr. Da kam Maria und sie hat uns die restlichen Zimmer in diesem großen Haus gezeigt. Wir hatten nach der Führung noch ein wenig Zeit für uns, um uns auf den Küchendienst vorzubereiten. Nach dem Mittagessen haben wir das berühmte „Betreuer-Suchspiel“ gespielt, wo wir alle sehr, sehr viel Spaß hatten. Wir mussten unsere lustigen, coolen und verrückten Betreuer im ganzen Ort suchen, aber wenn wir dann einen Betreuer oder eine Betreuerin gefunden hatten, mussten wir eine Aufgabe lösen. Es gab sieben Spiele, bei jedem Betreuer eines. Völlig erschöpft, aber glücklich hatten wir dann endlich unser Freizeitheim erreicht. Letztendlich sind wir dann 2-ter geworden, Yeah! Dann stand das Abendessen auf dem Plan! Es war ja soooo lecker! Bei dem Abend-Programm haben wir Jeopardy gespielt. Da Johannes (der mit lockeren 1,90 Meter das größte Kind des Lagers ist) im letzten Jahr wirklich jede Frage beantworten konnte, durfte er nicht mitspielen. Er war der JOKER jeder Gruppe. Echt cool, was sich unsere Betreuer so einfallen lassen. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr lagen wir diesmal nicht hinten, wir waren die ganze Zeit sogar in Führung. Und schließlich haben wir gewonnen, alle Gruppen haben echt gut mitgemacht, auch unsere Betreuer: Manche Fragen waren echt total kniffelig, doch wir konnten sie meistens lösen, nach langen Überlegen oder auf gut Glück. Nach dem Spiel haben wir uns alle in einen Kreis gesetzt und alle unsere Wünsche, Ängste und was wir von unserer Gruppe wünschen auf einen Zettel geschrieben, und nach dem Lager werden die Briefe wieder verteilt und man kann sehen, das so manches wahrscheinlich in Erfüllung gegangen sein wird. Wir gingen ins Bett, kuschelten uns hinein und hörten Nina zu, die uns ein sehr lustiges Buch vorlas. Das war einer von unseren immer besser werdenden Tagen, hier im Harz-Lager! 30. Juli Heute morgen um 7:45 Uhr trafen wir uns an der Busspur von der KVG-Schule in Nordwalde. Die Koffer die teilweise größer und 5 mal schwerer als wir selbst waren, haben wir schon einen Tag vorher abgegeben. Nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet hatten, stiegen wir in den Bus ein. Als wir dann los fuhren, haben unsere Eltern ganz lieb gewunken. Wir waren natürlich alle sehr traurig oder glücklich mal fast zwei Wochen von unseren Eltern, Geschwister getrennt zu sein. Nach rund Stunden Busfahrt kamen wir dann auch endlich mal in Wieda, unserem Wohnort für die nächsten zwei Wochen an. Leider konnten wir nicht direkt auf unsere Zimmer, weil sie noch nicht fertig waren. Also machten wir eine Superwanderung die zuerst zum kleinen aber hübschen Freibad führte und dann zum ‚Burner’ – Edeka. Nach gefühlten 20 km bergaufwärts waren wir dann wieder zurück am Haus, wo wir uns weiterhin draußen beschäftigen mussten. Da die Zimmer immer noch unzugänglich waren, weil die Besitzer des Hauses noch ihren ‚Rundgang’ machen mussten und jeden einzelnen Fleck begutachten mussten. Nach langer Zeit durften wir dann doch in unsere Zimmer. Es war nicht ganz so schön wie zu Hause, aber dennoch können wir drin wohnen. Daraufhin haben wir Betten bezogen und Koffer ausgepackt. Schließlich gab es zum Abendbrot Nudeln mit Bolognese. Später wurden dann die Duschen für die Mädchen freigegeben, da es nur einen großen Duschraum mit 18 Duschen für alle gibt. Abends haben wir verschiedene Kennlernspiele gespielt. So ging auch schon ein anstrengender, schöner und lustiger Tag um. Nordwalde/Wieda - Im Harz zwischen Bad Lauterberg, Braunlage und Nordhausen liegt Wiede – das diesjährige Reisezeil der Kirchengemeinde St. Dionysius Nordwalde. 52 Jungs und Mädels freuen sich auf die Lagerhochzeit, die Wahlen zu Mr. und Mrs. Harz und auf den Tagesausflug in den Freizeitpark Rasti-Land.

Startseite