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Filmrezensionen

„Notorious B.I.G.“: Rapper-Schicksale

Hans Gerhold

Die Lebensgeschichte des 1997 nach einer Party unter nach wie vor ungeklärten Umständen in Los Angeles erschossenen Rappers Christopher „The Notorious B.I.G.“, der im Film als Jugendlicher vom eigenen Sohn dargestellt wird.

Als Erwachsener wird er in einer fulminanten Leistung von Newcomer Jamal Wooland (selbst als Rapper Gravy bekannt) verkörpert. Dem Biopic haftet mehr als vergleichbaren Rapper-Filmen („8 Mile“, „Get Rich or Die Tryin“), jene besondere Authentizität von Straße, Gewalt, Gangstern, Clubs und Musik an, die der Hip-Hop-Szene eigen ist.

B.I.G.s Tod zu Beginn folgt der Werdegang vom Musterschüler zum Crackdealer, dann zum von „Puff Daddy“ Combs geförderten und kometenhaft aufsteigenden Rapper.

Frauen bestimmen sein Leben: die Mutter, die schwangere Freundin, Sängerin Lil Kim und Ehefrau Faith Evans. Es geht es wild zu, man erfährt von der Rivalität der East-Coast- und West-Coast-Szene, und die Musik stimmt.

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