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Nur die Radstrecke bereitet Kopfzerbrechen

Münster. Der 1. Sparda-Münster-City-Triathlon ist Geschichte. Rund 4000 Zuschauer an der Strecke sowie gut 2000 Zuschauer in den Osmo-Hallen verfolgten den Ausdauer-Dreikampf. Mit Dieter Rosenbaum vom organisierenden Club Tri Finish Münster sprach...

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Münster. Der 1. Sparda-Münster-City-Triathlon ist Geschichte. Rund 4000 Zuschauer an der Strecke sowie gut 2000 Zuschauer in den Osmo-Hallen verfolgten den Ausdauer-Dreikampf. Mit Dieter Rosenbaum vom organisierenden Club Tri Finish Münster sprach unser Redaktionsmitglied Alexander Heflik.

Gibt es im kommenden Jahr die zweite Auflage des Triathlon ins Münster?

Rosenbaum: Ich denke schon. Wir haben uns schon über den Termin des Hafenfests erkundigt, es müsste um den 14. Juni stattfinden. Wir wollen in dem Zeitfenster bleiben, also wäre der 21. oder 28. Juni ein passender Austragungstermin. Wir wollen die Sache aber erst einmal sacken lassen.

Sie hatten über 550 Anmeldungen, am Ende gingen 480 Athleten an den Start. Wäre das die Athletenzahl für das kommende Jahr?

Rosenbaum: Die Größe der Teilnehmerfelder war ideal. Man könnte größere Felder machen, müsste dann aber zeitversetzt beim Schwimmen starten. Eventuell ist es ein Gedanke, einen Staffel-Wettbewerb anzubieten, das käme dem Breitsportaspekt zu Gute. Größere Teilnehmerfelder aber stehen und fallen mit der Radstrecke.

Der extrem schwierig zu fahrende Radparcours müsste geändert werden, was ist da überhaupt möglich?

Rosenbaum: Wir hatten Engpässe auf der Radstrecke mit einigen Spitzkehren, sie müsste einfacher und gradliniger sein. Ein Gedanke wäre, Wolbeck miteinzubeziehen – wenn der Ort Lust hat. Die Gespräche für 2009 müssen frühzeitig im Vorfeld geführt werden, am besten schon in naher Zukunft.

Dafür lag die Organisation beim Schwimmen und beim Laufen genau richtig. Ist da noch etwas zu verbessern?

Rosenbaum: Das Schwimmen im Hafen war genial. Bislang dachte ich, der Jungfernstieg beim Hamburg City Man beim sei das Maß aller Dinge, aber wenn man allein das Zuschaueraufkommen am Hafenkai in Münster betrachtet, war das einfach toll. Und die Laufstrecke hatte den Vorteil, dass es bis auf die Brücke an der Schillerstraße keine Verkehrsbeeinträchtigungen gab.

Oft wird über die Distanzen debattiert. Bleibt der Münster-Triathlon bei der Volks- und Kurzdistanz oder gibt es ein Mittelstrecken-Spektakel?

Rosenbaum: Da will ich nicht vorweggreifen. Aber dafür müsste die Radstrecke zeigen, dass sie so etwas hergibt. Man benötigt dafür zumindest eine 30-Kilometer-Runde, die drei Mal zu durchfahren wäre.

Wie kam das Organisations-Team mit allem am Wettkampftag zurecht?

Rosenbaum: Aus unserer Sicht hat alles funktioniert, ein oder zwei Bereiche hatte extrem viel zu tun. Vor allem Christoph Blisch, der die Radstrecke koordinieren musste. Er hatte alle Beschwerden zu regeln, und wenn sein Telefon am Sonntag mal drei Minuten nicht geklingelt hat, dachte er gleich, es wäre kaputt. Aber auch die Strecken-Verpflegung funktionierte toll. Der Ruderverein und der SC Münster 08 haben uns toll unterstützt. Auch die Polizei hat gut mitgespielt, sie war eine große Hilfe.

Und was sagt der Hauptsponsor?

Rosenbaum: Der dürfte zufrieden sein.

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