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Karneval im Kreis Coesfeld

Offene Begeisterung für das närrische Programm

Dieter Klein

Nottuln - „Es ist noch lange kein Aschermittwoch“, sangen die Appelhülsener „Hofsänger“ unter ihrem neuen Leiter Reinhold Kollenberg und der ganze Saal sang mit. Wirklich alle. Nach der erfolgreichen Kindersitzung und der Karnevals-Revue am Samstag startete am Sonntagnachmittag mit dem Senioren- und Behindertenkarneval der letzte Teil der Karnevalstrilogie der Nottulner KG, der für viele auch als die schönste aller närrischen Veranstaltungen gilt. Denn nirgendwo anders schlägt dem Prinzenpaar wie den Akteuren vor, neben und hinter der Bütt mehr offene Begeisterung entgegen. Bunt kostümiert kamen die meisten von ihnen aus Tilbeck und den umliegenden Wohngemeinschaften, aber auch aus Appelhülsen und Stevern. „Unsere Bewohner freuen sich seit Wochen auf diesen Tag und bereiten sich entsprechend vor“, berichtete manche Betreuerin.

So hatten die beiden Moderatoren Irmi Hinkerohe und Manfred Nolte kaum Schwierigkeiten, für Stimmung zu sorgen. Die brachten die Gäste mit. Begeistert feierten sie das Nottulner Prinzenpaar Marcel und Alina, den kleinen Kinderprinzen Philipp, die „Klüngelgarde“ aus Münster, das Damen-Showensemble und die Tanzgruppen des DRK.

Den meisten Beifall bekamen die Garden der KG - von den Hummelbienchen bis zu den Figaros auch diesmal wieder in bestechender Form - und eben die Appelhülsener Sänger, deren alte Karnevalshits auch bei den Senioren und Behinderten Erinnerungen geweckt haben mussten. Sie freuten sich königlich. Auch bei Limo und Torte. Ganz nach dem Prinzenmotto: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

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